Die wirksame Umsetzung des Digital Operational Resilience Act (DORA) ist für Finanzinstitute, die die kommenden regulatorischen Anforderungen erfüllen und die digitale Resilienz verbessern wollen, von entscheidender Bedeutung. DORA, das am 16. Januar 2023 in Kraft getreten ist, wird ab dem 17. Januar 2025 anwendbar sein und mehr als 22.000 Finanzinstitute in der Europäischen Union betreffen.
Wichtigste Erkenntnisse
- DORA unterstreicht die Verantwortung der Geschäftsleitung für die digitale Ausfallsicherheit, schreibt spezielle Budgets für die IKT-Sicherheit vor und fördert den Austausch von Bedrohungsdaten zwischen Finanzinstituten.
- Das Management von IKT-Risiken gegenüber Dritten ist im Rahmen von DORA von entscheidender Bedeutung, da die Finanzinstitute verpflichtet sind, eine Due-Diligence-Prüfung durchzuführen, eine kontinuierliche Überwachung vorzunehmen und ein Register der Beziehungen zu Dritten zu führen, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.
- Umsetzung robuster Cybersicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor digitalen Bedrohungen.
- InvestGlass bietet eine umfassende Plattform mit Automatisierungs- und CRM-Tools, die Finanzinstitute bei der Einhaltung der DORA-Bestimmungen unterstützen, indem sie das Kunden-Onboarding vereinfachen, die Datenverwaltung verbessern und die betriebliche Effizienz steigern.

Die Anforderungen von DORA verstehen
Das Digital Operational Resilience Act (DORA) wurde erlassen, um spezifische IKT-Risiken im Finanzsektor zu adressieren, die von früheren Vorschriften nicht abgedeckt waren. Das DORA ist ab dem 17. Januar 2025 direkt auf Finanzunternehmen anwendbar, weshalb es für Organisationen unerlässlich ist, seine Anforderungen zu verstehen und einzuhalten. Das Hauptziel von DORA ist es, die digitale operative Widerstandsfähigkeit des Finanzsektors zu stärken und sicherzustellen, dass Netzwerke und Informationssysteme vor digitalen Bedrohungen geschützt sind. Dieser Rechtsrahmen soll Cyber-Bedrohungen und Betriebsstörungen vorbeugen, aufdecken und darauf reagieren und so potenzielle finanzielle Verluste mindern und die Sicherheit und den Datenschutz gewährleisten.
Zu den wichtigsten Anforderungen von DORA gehören:
- Harmonisierung der Berichterstattung über IKT-bezogene Vorfälle
- Ausweitung des Kreises der betroffenen Finanzunternehmen, einschließlich Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung
- Ermöglichung der freiwilligen Meldung erheblicher Cyber-Bedrohungen
- Einrichtung der erforderlichen Prozesse für das Störungsmanagement
- Initiativen zur Verbesserung der operativen Widerstandsfähigkeit, wie die Förderung des Informationsaustauschs und der Zusammenarbeit innerhalb des Sektors
Finanzinstitute können sich auf die bevorstehenden Fristen zur Einhaltung der Vorschriften vorbereiten und einen sicheren und stabilen Betrieb aufrechterhalten, wenn sie diese Anforderungen verstehen.
Die wichtigsten Bestimmungen von DORA
Eines der hervorstechendsten Merkmale des Digital Operational Resilience Act ist die klare Verantwortung, die er dem Führungsgremium eines Unternehmens für die Gewährleistung der digitalen betrieblichen Resilienz und des IKT-Risikomanagements überträgt. Dies bedeutet, dass die oberste Führungsebene direkt involviert und rechenschaftspflichtig sein muss, um eine Resilienzkultur von oben nach unten zu fördern. Darüber hinaus schreibt die DORA ein spezielles Budget für die digitale betriebliche Resilienz vor, das Programme zur Sensibilisierung für IKT-Sicherheit, Resilienz-Schulungen und Tests zur digitalen betrieblichen Resilienz umfasst. Dieses finanzielle Engagement unterstreicht die Bedeutung von kontinuierlichen Investitionen in Cybersicherheitsmaßnahmen.
Der Austausch von Informationen über Cyber-Bedrohungen ist eine weitere wichtige Bestimmung des DORA, die von Finanzunternehmen verlangt, Informationen über Cyber-Bedrohungen und -Schwachstellen auszutauschen. Dieser kollaborative Ansatz zielt darauf ab, einen robusteren Verteidigungsmechanismus in der gesamten Branche zu schaffen. Das Verständnis dieser wichtigen Bestimmungen ermöglicht es den Finanzinstituten, die notwendigen Maßnahmen zur Einhaltung der DORA-Vorschriften zu ergreifen und ihre allgemeine Sicherheitslage zu verbessern.
Umfang der Anwendung
Der Geltungsbereich von DORA ist weitreichend und deckt ein breites Spektrum von Finanzinstituten ab:
- Kreditinstitute
- Zahlungsinstitute
- Anbieter von Kontoinformationsdiensten
- E-Geld-Institute
- Wertpapierfirmen
- Anbieter von Krypto-Vermögensdienstleistungen
- Zentrale Wertpapierverwahrungsstellen
- Zentrale Gegenparteien
- Handelsplätze
- Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung
Durch diese breite Anwendbarkeit wird sichergestellt, dass für alle wichtigen Akteure im Finanzökosystem dieselben strengen Standards für die digitale operative Belastbarkeit gelten.
Neben diesen Finanzinstituten gilt DORA auch für kritische Lieferanten, einschließlich IKT-Dienstleistern, die mit oder für diese Finanzinstitute arbeiten. Durch diese Einbeziehung wird sichergestellt, dass auch Drittanbieter für ihre Rolle bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit und Widerstandsfähigkeit des Finanzsektors zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn die Finanzinstitute das gesamte Ausmaß von DORA erfassen, können sie alle Bereiche ihrer Tätigkeiten und Partnerschaften ermitteln, die die Einhaltung der regulatorischen Anforderungen erfordern.

Entwicklung eines umfassenden ICT-Risikomanagementrahmens
Ein umfassender Rahmen für das IKT-Risikomanagement ist ein Eckpfeiler der DORA-Konformität, um Informationen und IKT-Vermögenswerte in Finanzinstituten zu schützen. Dieser Rahmen sollte Folgendes umfassen:
- Strategien
- Politiken
- Verfahren
- IKT-Protokolle
- Werkzeuge, die zum Schutz physischer und digitaler Komponenten wie Gebäude und Rechenzentren erforderlich sind
Regelmäßige Überprüfungen, mindestens jährlich oder nach größeren Vorfällen, sorgen dafür, dass der Rahmen wirksam und aktuell bleibt.
Die Entwicklung eines solchen Rahmens beinhaltet einen systematischen Ansatz für die Risikobewertung, die Identifizierung, die Bewertung und die Abschwächung von IKT-Risiken. Dies schließt nicht nur interne Prozesse ein, sondern erstreckt sich auch auf Drittanbieter und Dienstleistungserbringer. Mit einem soliden Rahmen für das IKT-Risikomanagement sind die Finanzinstitute besser in der Lage, potenzielle Cyber-Bedrohungen und Betriebsstörungen zu antizipieren und zu bekämpfen und so ihre digitale betriebliche Widerstandsfähigkeit zu erhalten.
Identifizierung von ICT-Risiken
Die Ermittlung von IKT-Risiken ist der erste Schritt zur Schaffung eines wirksamen Rahmens für das Risikomanagement. Dieser Prozess beinhaltet das Erkennen aller Umstände, die die Sicherheit von Netzwerken und Informationssystemen gefährden könnten. Die Finanzinstitute müssen wesentliche Dienste identifizieren, die als ‘kritische oder wichtige Funktionen’ (CIFs) bezeichnet werden und bei einer Unterbrechung erhebliche Auswirkungen haben könnten. Regelmäßige Risikobewertungen, einschließlich der Bewertung von Schwachstellen, sind von entscheidender Bedeutung, um potenzielle Schwachstellen in den Abläufen und Systemen der Organisation zu erkennen.
Schwachstellenbewertungen, die mit Hilfe automatisierter Tools oder manueller Überprüfungen durchgeführt werden können, sind für die Ermittlung von Schwachstellen in Systemen unerlässlich. Darüber hinaus werden im Rahmen von Netzsicherheitsbewertungen die Sicherheitsmaßnahmen und Konfigurationen der Netzinfrastruktur bewertet, um potenzielle Risiken zu ermitteln. Social-Engineering-Tests, wie z. B. Phishing-Simulationen, helfen dabei, menschliche Schwachstellen innerhalb des Unternehmens zu ermitteln. Durch eine systematische Identifizierung dieser Risiken sind Finanzinstitute besser in der Lage, ihnen entgegenzuwirken.
Umsetzung von Maßnahmen zur Risikominderung
Sobald die Risiken der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) identifiziert sind, besteht der nächste Schritt darin, geeignete Maßnahmen zur Risikominderung zu ergreifen. Dazu gehört der Einsatz von Strategien und Instrumenten für das IKT-Risikomanagement, um diese Risiken zu minimieren. Der Rahmen sollte Mechanismen zur Erkennung und Verhinderung größerer IKT-bezogener Vorfälle vorsehen, um sicherzustellen, dass potenzielle Bedrohungen umgehend angegangen werden.
Eine große Herausforderung im Rahmen von DORA ist die Gewährleistung der Datensicherheit bei dritten IKT-Anbietern, die strenge technische Standards für die Datenspeicherung und -übertragung erfordern. Automatisierte Maßnahmen zur Erkennung von Bedrohungen bei Drittanbietern sind für eine rechtzeitige Reaktion auf mögliche Datenschutzverletzungen unerlässlich. Die Umsetzung dieser Maßnahmen zur Risikominderung ermöglicht es Finanzinstituten, ihre digitale betriebliche Widerstandsfähigkeit zu stärken und die DORA-Anforderungen zu erfüllen.
Kontinuierliche Überwachung und Verbesserung
Kontinuierliche Überwachung und Verbesserung sind entscheidende Komponenten eines wirksamen IKT-Risikomanagementsystems. Die DORA betont die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Überwachung und Aktualisierung des Rahmens, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Organisationen sollten interne Bewertungen nutzen, um die Effektivität ihres IKT-Risikomanagementrahmens und ihrer Reaktionspläne auf Vorfälle zu testen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in die kontinuierliche Verbesserung ihrer Widerstandsfähigkeitsstrategien einfließen zu lassen.
Durch regelmäßige Aktualisierungen wird sichergestellt, dass der Rahmen relevant bleibt und neue Risiken wirksam eingedämmt werden.
Management von ICT-Risiken Dritter
Das Management von IKT-Risiken Dritter ist ein entscheidender Aspekt der DORA-Konformität. Finanzinstitute müssen das Risikomanagement von Anbietern in ihr gesamtes IKT-Risikomanagement integrieren. Dazu gehört ein umfassender Ansatz, der Due-Diligence-Prüfungen, die Auswahl von Anbietern und die laufende Überwachung einschließt. DORA legt standardisierte Anforderungen für die Sicherheit von Netzwerken und Informationssystemen fest, die von wesentlichen Dritten bereitgestellt werden, die IKT-Dienstleistungen für die
Due-Diligence-Prüfung und Anbieterauswahl
Due-Diligence-Prüfungen vor Vertragsabschluss sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass Dritte über angemessene IT-Sicherheitskontrollen verfügen. Artikel 25 DORA unterstreicht, wie wichtig es ist, die Fähigkeiten Dritter beim Management von IKT-Risiken zu bewerten, bevor Verträge geschlossen werden. Dies beinhaltet die Durchführung umfassender Risikobewertungen potenzieller Anbieter, um sicherzustellen, dass sie die erforderlichen Sicherheitsstandards erfüllen.
Die Automatisierung von Teilen des Due-Diligence-Prozesses kann Zeit sparen und die Konsistenz bei der Bewertung von Drittanbietern sicherstellen. Unternehmen sollten Prozesse für die Prüfung und Einbindung von Drittanbietern einführen und dabei die DORA-Anforderungen an die Vertragsgestaltung und die laufende Überwachung berücksichtigen. Durch eine gründliche Due-Diligence-Prüfung können Finanzinstitute die mit externen IKT-Anbietern verbundenen Risiken verringern.
Laufende Aufsicht und Überwachung
Die DORA verlangt eine kontinuierliche Überwachung und regelmäßige Berichterstattung über die Risiken von IKT-Drittanbietern. Artikel 35 beschreibt die Notwendigkeit für Finanzunternehmen, Drittdienstleister kontinuierlich zu überwachen, um finanzielle Risiken zu identifizieren, ESG, Cyber- und Geschäftsrisiken. Regelmäßige Aktualisierungen und die Kommunikation mit externen IKT-Anbietern tragen dazu bei, die Einhaltung der Vorschriften aufrechtzuerhalten und neue Risiken anzugehen.
Das Führen eines Verzeichnisses aller Beziehungen zu Dritten ist ebenfalls im Rahmen von DORA vorgeschrieben. Die wichtigsten Vertragsbestimmungen müssen während des gesamten Lebenszyklus der Anbieter verfolgt und verwaltet werden, um die Einhaltung der Vorschriften und die Risikominderung zu gewährleisten. Eine kontinuierliche Überwachung gewährleistet, dass die Finanzinstitute ihre Beziehungen zu Dritten sicher halten und die Compliance-Anforderungen erfüllen.
Nutzung der Unternehmensarchitektur für die Einhaltung von Vorschriften
Die Unternehmensarchitektur bietet einen strukturierten Ansatz zur Bewertung und Verwaltung von IT-Ressourcen und -Prozessen, der für die Einhaltung der DORA-Vorschriften unerlässlich ist. Diese ganzheitliche Sichtweise umfasst:
- Anwendungen
- Daten
- Infrastruktur
- Geschäftsprozesse
Dieser Ansatz hilft den Organisationen, Diskrepanzen zwischen bestehenden Praktiken und den Anforderungen von DORA zu erkennen.
Der Einsatz von Unternehmensarchitekturen ermöglicht es Finanzinstituten, ihre IT-Landschaft mit regulatorischen Standards in Einklang zu bringen und die betriebliche Ausfallsicherheit zu erhöhen.
Geschäfts- und IT-Strategien aufeinander abstimmen
Die Abstimmung von Geschäfts- und IT-Strategien ist entscheidend für die Einhaltung der DORA-Vorschriften. Diese Abstimmung stellt sicher, dass beide Abteilungen auf gemeinsame Ziele hinarbeiten, was die Gesamteffizienz erhöht. Eine klare Verbindung zwischen Geschäftszielen und technologischen Risiken ist für die strategische Ausrichtung zur Erfüllung der DORA-Anforderungen unerlässlich.
Die Unternehmensarchitektur stellt sicher, dass die IT-Infrastruktur und -Prozesse auf die allgemeine Geschäftsstrategie des Unternehmens abgestimmt sind, die Kerngeschäftsfunktionen unterstützen und eine rasche Anpassung an unvorhergesehene Störungen ermöglichen.

Erleichterung der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit
Die Umsetzung von DORA und der Aufbau digitaler Resilienz erfordern eine effektive Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung der Initiative.
Die Unternehmensarchitektur fungiert als zentraler Knotenpunkt, der eine nahtlose Kommunikation und den Informationsaustausch zwischen den Beteiligten ermöglicht:
- IT
- Sicherheit
- Risikomanagement
- Geschäftsbereiche
Dieser kooperative Ansatz fördert die Integration und den Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Komponenten der Organisation.
Die frühzeitige Einbeziehung aller Beteiligten, einschließlich der Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsleitung, kann den Prozess der Einhaltung der Vorschriften bei aufsichtsrechtlichen Prüfungen straffen. Die Förderung der Zusammenarbeit ermöglicht es den Finanzinstituten, Silos aufzulösen und ihre Bemühungen um die Einhaltung der DORA-Vorschriften zu koordinieren.
Nutzung von Technologielösungen
InvestGlass bietet hochgradig anpassbare Funktionen, darunter digitales Onboarding, No-Code-Automatisierung und Marketing-Automatisierung, die Finanzinstitute bei der Einhaltung der DORA-Vorschriften unterstützen. Diese Technologielösungen erleichtern die Verwaltung von IKT-Diensten, Datenanalyse und Kommunikationstechnologie und gewährleisten die nahtlose Einhaltung der DORA-Standards.
Der Einsatz dieser Instrumente ermöglicht es den Finanzinstituten im EU-Finanzsektor, ihre operative Effizienz und Widerstandsfähigkeit zu steigern.
Vorbereitung auf behördliche Audits
Die Vorbereitung auf behördliche Audits umfasst Folgendes:
- Schaffung eines klaren Rahmens für die Einhaltung der Vorschriften
- Aufbau von Governance-Strukturen
- Vorhandensein von Prozessen und Technologien, um Prüfungen durch europäische Aufsichtsbehörden zu ermöglichen
Die Finanzinstitute müssen sich auf diese Prüfungen einstellen und vorbereitet sein.
Eine Anleitung zur Vorbereitung auf Prüfungen durch die drei europäischen Aufsichtsbehörden, einschließlich der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde, ist von entscheidender Bedeutung, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten und Strafen zu vermeiden.
Dokumentation und Aufbewahrung von Unterlagen
Eine gründliche Dokumentation von Richtlinien, Verfahren und Protokollen in Bezug auf digitale Abläufe und Cybersicherheit ist für den Nachweis der Einhaltung von Vorschriften unerlässlich. Unternehmen sollten vorrangig alle Maßnahmen dokumentieren, die zur Verbesserung der betrieblichen Widerstandsfähigkeit ergriffen wurden, einschließlich detaillierter Aufzeichnungen über Risikobewertungen, Berichte über Vorfälle und Abhilfemaßnahmen.
Für die Aufrechterhaltung von Transparenz und Rechenschaftspflicht ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle mit der Einhaltung der Vorschriften zusammenhängenden Unterlagen leicht zugänglich sind und bei Prüfungen unverzüglich vorgelegt werden können.
Interne Audits und Beurteilungen
Regelmäßige interne Audits sind ein grundlegender Aspekt, um die Einhaltung der DORA-Anforderungen zu gewährleisten. Diese Prüfungen helfen dabei, Lücken in der Einhaltung der Vorschriften zu erkennen und bieten die Möglichkeit, diese proaktiv zu beheben. Durch die Automatisierung von Compliance-Prozessen und die Integration moderner Risikomanagementtechnologien können Finanzinstitute den internen Prüfungsprozess vereinfachen und gründliche Überprüfungen vor offiziellen Audits sicherstellen. Die Einrichtung eines formellen Follow-up-Prozesses zur Überprüfung und Behebung kritischer IKT-Prüfungsergebnisse ist für eine kontinuierliche Verbesserung unerlässlich.
Regelmäßige interne Beurteilungen bieten Unternehmen mehrere Vorteile, unter anderem:
- Vorbereitungen für externe Audits
- Aufrechterhaltung eines hohen Standards der operativen Belastbarkeit
- Identifizierung und Beseitigung potenzieller Schwachstellen im Unternehmen
- Verbesserung der allgemeinen Compliance-Position
- Verringerung des Risikos schwerwiegender Betriebsunterbrechungen.
Reaktion auf Prüfungsfeststellungen
Die Entwicklung eines strukturierten Reaktionsplans für die Behandlung von Prüfungsfeststellungen ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Compliance und der betrieblichen Integrität. Eine effektive Kommunikation innerhalb der Organisation stellt sicher, dass alle relevanten Teams über die Prüfungsfeststellungen und die erforderlichen Korrekturmaßnahmen informiert sind. Dieser kooperative Ansatz erleichtert schnelle und koordinierte Reaktionen und stellt sicher, dass alle festgestellten Probleme umgehend angegangen und gelöst werden.
Das Vorhandensein eines soliden Reaktionsplans ermöglicht es den Finanzinstituten, ihr Engagement für eine kontinuierliche Verbesserung und die Einhaltung der DORA-Vorschriften unter Beweis zu stellen.
Schulungs- und Sensibilisierungsprogramme
Schulungs- und Sensibilisierungsprogramme sind unerlässlich, um eine Compliance-Kultur in den Finanzinstituten zu schaffen und menschliche Fehler zu vermeiden. Diese Programme stellen sicher, dass alle Mitarbeiter, von den Mitarbeitern an der Front bis hin zur Geschäftsleitung, ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten bei der Einhaltung der DORA-Vorschriften verstehen. Wirksame Schulungsprogramme können das Risiko der Nichteinhaltung von Vorschriften erheblich verringern, indem sie die Mitarbeiter mit dem Wissen und den Fähigkeiten ausstatten, die für den Umgang mit IKT-Risiken erforderlich sind.
Die Mitglieder der Geschäftsleitung sind außerdem verpflichtet, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in Bezug auf IKT-Risiken gemäß DORA regelmäßig zu aktualisieren.
Effektive Schulungsprogramme entwerfen
Die Gestaltung effektiver Schulungsprogramme beinhaltet:
- Anpassung der Inhalte an die spezifischen Funktionen und Verantwortlichkeiten der Mitarbeiter
- Anpassung an die Komplexität der Aufgaben der Mitarbeiter und Ausweitung auf das höhere Management
- Gewährleistung rollenspezifischer Schulungen zum Verständnis der mit ihrer Position verbundenen besonderen Risiken und zum Umgang mit diesen Risiken
- Einbindung von Fachleuten in die Gestaltung der Schulungsinhalte, um Relevanz und Genauigkeit zu gewährleisten.
Organisationen sollten geeignete Schulungskurse oder Anbieter in Zusammenarbeit mit dem CISO, der Personalabteilung und den Abteilungsleitern auswählen. Dieser gemeinsame Ansatz stellt sicher, dass die Schulungsprogramme umfassend und auf die Compliance-Ziele des Instituts abgestimmt sind. Durch die Investition in gut durchdachte Schulungsprogramme können Finanzinstitute eine sachkundige und robuste Belegschaft aufbauen.
Regelmäßige Aktualisierungen und Auffrischungen
Regelmäßige Fortbildungsmaßnahmen sind wichtig, um die Mitarbeiter über die neuesten gesetzlichen Änderungen und bewährte Verfahren zu informieren. Unternehmen sollten regelmäßige Schulungspläne einführen, um eine kontinuierliche Weiterbildung zu gewährleisten. Diese Aktualisierungen sollten die neuesten Cyber-Bedrohungen und Gesetzesänderungen widerspiegeln, damit die Mitarbeiter mit den sich entwickelnden Compliance-Anforderungen Schritt halten können.
In Auffrischungskursen können wichtige Compliance-Konzepte vertieft und Wissenslücken geschlossen werden, die sich im Laufe der Zeit ergeben haben.
Messung der Schulungseffektivität
Die Wirksamkeit von Schulungsprogrammen kann wie folgt bewertet werden:
- Prüfung der Fähigkeit der Mitarbeiter, das erlernte Wissen auf reale Szenarien anzuwenden
- Verwendung von Umfragen und Feedbackformularen, um das Verständnis und die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit den Schulungsprogrammen zu messen
- Verwendung von Kennzahlen wie Einhaltungsquoten und Berichte über Zwischenfälle vor und nach der Schulung, um die Auswirkungen der Programme zu bewerten.
Die Messung der Ausbildung Wirksamkeit ermöglicht finanzielle Institutionen, ihre Schulungsinitiativen kontinuierlich zu verfeinern, um sicherzustellen, dass ihre Mitarbeiter stets bereit sind, die Herausforderungen der Einhaltung der Vorschriften zu bewältigen.
Fallstudie: InvestGlass und DORA-Einhaltung
InvestGlass bietet eine umfassende Plattform, die den Finanzmarkt die Einrichtungen erfüllen die strengen Anforderungen der DORA Regulierung durch die Integration verschiedener Funktionalitäten, die auf die digitale operative Belastbarkeit zugeschnitten sind. Diese in der Schweiz ansässige Plattform bietet eine robuste Vertriebsautomatisierung und Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und ist damit ein wertvolles Hilfsmittel für Finanzinstitute, die ihre operative Widerstandsfähigkeit verbessern wollen.
Durch die Verbindung der DORA-Vorschriften mit den Dienstleistungen von InvestGlass können Finanzinstitute die Technologie zur Vereinfachung der Compliance-Prozesse und zur Steigerung der Gesamteffizienz nutzen.
Überblick über InvestGlass
InvestGlass ist eine Schweizer Cloud-basierte Plattform, die Folgendes bietet:
- Tools zur Vertriebsautomatisierung
- Ein CRM-System
- Werkzeuge für die digitale Einarbeitung
- Automatisierungsfunktionen speziell für Finanzdienstleistungen
- KI-Integration
- Schnelle Einrichtung mit KI, die es den Nutzern ermöglicht, Leads und Kontakte mithilfe des CSV-Importtools schnell zu importieren
Das 2014 gegründete Unternehmen InvestGlass ist spezialisiert auf Fintech, Robo-Advisor, CRM, Portfoliomanagement und künstliche Intelligenz. Die Plattform hilft den Nutzern, effizienter zu verkaufen, indem sie Kontaktaufnahme, Engagement und Automatisierung in einem einfachen und flexiblen CRM-System vereint.
Geeignet für Unternehmen, denen die geopolitische Unabhängigkeit wichtig ist und die von modernen Tools wie dem digitalen Onboarding profitieren möchten, künstliche Intelligenz, und einer leistungsfähigen Portfolioverwaltung gilt InvestGlass als die Schweizer Lösung für die Zukunft.
Wie InvestGlass die Einhaltung von DORA unterstützt
InvestGlass unterstützt Finanzinstitute bei der Erfüllung der DORA-Anforderungen durch Funktionen wie digitales Onboarding, CRM-Integration und Echtzeit-Datenanalyse. Die Plattform vereinfacht und strafft die Prozesse für das Kunden-Onboarding und sorgt für ein reibungsloses und effizientes Erlebnis, während sie gleichzeitig die Anforderungen der DORA für ein sicheres Kunden-Onboarding erfüllt. Durch die Automatisierung von Genehmigungsprozessen und sich wiederholenden Aufgaben schafft InvestGlass Freiräume Zeit für strategische Initiativen und steigert die Gesamtproduktivität. Darüber hinaus unterstützen die KI-gesteuerten Erkenntnisse Finanzinstitute dabei, datengestützte Entscheidungen zu treffen, die mit den regulatorischen Anforderungen in Einklang stehen.
InvestGlass lässt sich auch in Depotbank-Feeds, E-Mail- und Kalendersysteme integrieren, um eine nahtlose Kommunikation und Datenverwaltung zu gewährleisten und die Einhaltung der DORA-Vorschriften weiter zu unterstützen. Finanzinstitute, die InvestGlass nutzen, profitieren von verbesserter betrieblicher Effizienz und sicheren Datenverwaltungslösungen, was es zu einem unverzichtbaren Werkzeug für die Einhaltung von Vorschriften und die Ausfallsicherheit macht.
Erfolgsgeschichten
Die innovativen Lösungen von InvestGlass haben Finanzinstitute widerstandsfähiger und konformer mit Vorschriften wie DORA gemacht. Die jüngste Nachricht hebt InvestGlass als die Schweizer Lösung der Zukunft hervor und unterstreicht seine Effektivität bei der Unterstützung von Finanzinstituten bei der Navigation durch die komplexe Regulierungslandschaft.
Durch den Einsatz von InvestGlass haben Finanzinstitute erfolgreich ihre betriebliche Widerstandsfähigkeit verbessert und die Einhaltung von Vorschriften sichergestellt, um ihre Stabilität in einem sich schnell entwickelnden digitalen Umfeld zu gewährleisten.
Zusammenfassung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass DORA einen bedeutenden Schritt nach vorn bei der Verbesserung der digitalen operativen Widerstandsfähigkeit des Finanzsektors darstellt. Wenn Finanzinstitute die Anforderungen verstehen und umsetzen, können sie sich vor Cyber-Bedrohungen und Betriebsstörungen schützen. Von der Entwicklung umfassender IKT-Risikomanagement-Rahmenwerke über die Nutzung der Unternehmensarchitektur bis hin zur Vorbereitung auf aufsichtsrechtliche Prüfungen bietet dieser Leitfaden einen Fahrplan für die Einhaltung von DORA. Durch die Integration von Technologielösungen wie InvestGlass können Finanzinstitute ihre Compliance-Bemühungen rationalisieren und ihre betriebliche Effizienz steigern. Machen Sie sich auf den Weg zur Widerstandsfähigkeit und stellen Sie sicher, dass Ihr Institut für die Zukunft gerüstet ist.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptziel von DORA?
Das Hauptziel von DORA ist es, die digitale Widerstandsfähigkeit des Finanzsektors zu verbessern, indem Netzwerke und Informationssysteme vor digitalen Bedrohungen geschützt werden.
Wie unterstützt InvestGlass die Einhaltung von DORA?
InvestGlass unterstützt die Einhaltung von DORA durch digitale Onboarding-Tools, CRM-Integration, Echtzeit-Datenanalysen und KI-gesteuerte Einblicke und hilft Finanzinstituten, Risiken effektiv zu managen und die DORA-Standards einzuhalten.
Was sind die wichtigsten Bestimmungen von DORA?
Zu den wichtigsten Bestimmungen des DORA gehören die Verantwortung des Managements für die digitale operationelle Widerstandsfähigkeit, ein eigenes Budget für IKT-Sicherheitsprogramme und der obligatorische Austausch von Bedrohungsdaten zwischen Finanzunternehmen. Diese Bestimmungen zielen darauf ab, die Cybersicherheit und die operative Widerstandsfähigkeit des Finanzsektors zu verbessern.
Warum ist eine kontinuierliche Überwachung im Rahmen von DORA wichtig?
Die kontinuierliche Überwachung im Rahmen von DORA ist wichtig, da sie sicherstellt, dass der Rahmen für das IKT-Risikomanagement wirksam bleibt und den rechtlichen Anforderungen entspricht, und dazu beiträgt, aufkommende Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Welche Arten von Finanzunternehmen fallen unter die DORA?
Die DORA deckt ein breites Spektrum von Finanzunternehmen ab, darunter Kreditinstitute, Zahlungsinstitute, Wertpapierfirmen, Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen, Anbieter von Kontoinformationen und Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung. Sie bietet eine umfassende Abdeckung für verschiedene Finanzinstitute und -dienstleistungen.
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