Zum Hauptinhalt springen
🤗 InvestGlass 2026 Kick-off Frühstück in Genf - 29. Januar - #1 Sovereign Swiss CRM       Mitmachen

Koreas Labyrinth der digitalen Souveränität: Warum ein Schweizer Ansatz die beste Strategie ist

Die digitale Souveränität Koreas

In unserer datengesteuerten Welt hat sich die Idee der digitalen Souveränität, d. h. das Recht einer Nation, ihre eigene digitale Zukunft zu kontrollieren, von einem Nischenthema zu einem zentralen Bestandteil der globalen Unternehmensstrategie entwickelt. Besonders deutlich wird dieser Wandel in Südkorea, einem Land, das für seine erstaunliche Konnektivität und technologische Führungsrolle bekannt ist. Als eine der führenden digitalen Nationen führt Korea strenge Gesetze ein, um die Daten seiner Bürger zu schützen und die Verantwortung für seine digitale Infrastruktur zu übernehmen. Dies schafft eine schwierige Situation für die dortigen Unternehmen, insbesondere für diejenigen, die sich auf große US-Cloud-Anbieter wie Salesforce und Microsoft verlassen.

Diese amerikanischen Tech-Giganten verfügen zwar über mächtige Plattformen, arbeiten aber nach US-Gesetzen, die mit den strengen Datensouveränitätsregeln anderer Länder kollidieren können. Dieser Artikel taucht ein in die komplexe Welt der digitalen Souveränität in Südkorea. Wir werfen einen Blick auf die Herausforderungen, denen sich US-Cloud-Dienste gegenübersehen, und stellen eine überzeugende Alternative vor: eine Lösung mit Sitz in der Schweiz. Wir zeigen Ihnen, warum InvestGlass, eine Plattform, die auf den Schweizer Grundsätzen des Datenschutzes und der Neutralität basiert, eine intelligentere und sicherere Wahl für Unternehmen darstellt, die auf dem regulierten digitalen Markt Koreas erfolgreich sein wollen.

Es steht unglaublich viel auf dem Spiel. Mit künstliche Intelligenz Da sich die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten, verändert hat und Kundendaten immer wertvoller werden, ist die Frage, wer diese Daten kontrolliert und welchen Gesetzen sie unterliegen, heute eine wichtige strategische Frage. Für koreanische Unternehmen, vor allem in regulierten Bereichen wie Banken, Versicherungen und Behörden, geht es bei der Auswahl des richtigen Technologiepartners nicht mehr nur um Funktionen und Preise. Vielmehr geht es um die Frage, wie sie ihre Daten verwalten, die Einhaltung von Vorschriften gewährleisten und sicherstellen können, dass ihr Unternehmen zukünftigen Herausforderungen gewachsen ist.

Was Sie in diesem Artikel erfahren werden:

-Schlüsselvorschriften, die Südkoreas digitale Souveränität bestimmen, wie das Gesetz zum Schutz persönlicher Daten (PIPA) und das Cloud Security Assurance Program (CSAP).

-Risiken und -Grenzen bei der Nutzung US-amerikanischer Cloud-Plattformen wie Salesforce und Microsoft, insbesondere angesichts von Gesetzen wie dem US CLOUD Act.

-Die einzigartigen Vorteile der Schweizer Datenschutzgesetze und ihr Status als neutraler sicherer Hafen für Daten.

-Wie InvestGlass eine ‘souveräne Alternative’ bietet, die perfekt zu Koreas Zielen der digitalen Unabhängigkeit passt.

-Praktische Tipps für koreanische Unternehmen bei der Suche nach souveränen CRM-Lösungen.

Das koreanische digitale Paradoxon: Ein globaler Führer mit einer souveränen Mauer

Südkoreas Aufstieg als digitales Kraftzentrum ist eine Erfolgsgeschichte, die seit über fünfzig Jahren andauert. Der Digital Government Index 2023 der OECD nennt das Land als weltweit führend, was auf jahrzehntelange kluge Investitionen in Technologie und einen ständigen Innovationsschub zurückzuführen ist. Von den ersten Computerprojekten in den 1970er Jahren bis hin zu den fortschrittlichen Plänen für eine digitale Verwaltung in den 2020er Jahren hat sich Korea immer dafür eingesetzt, Technologie für das nationale Wachstum zu nutzen.

Die Initiative der Regierung “Digitale Plattform Regierung” ist der jüngste Schritt auf diesem Weg. Dieser ehrgeizige Plan zielt darauf ab, eine reibungslose, datengestützte öffentliche Verwaltung aufzubauen, die ihren Bürgern effizienter als je zuvor dient. Die Vision umfasst alles, von digitalen ID-Systemen bis hin zu KI-gesteuerten öffentlichen Diensten, und setzt Korea an die Spitze der Regierungstechnologie.

Dieser zukunftsorientierte digitale Ehrgeiz geht jedoch mit dem starken Wunsch einher, seine digitalen Grenzen zu schützen. Die koreanische Regierung hat ein komplexes System von Gesetzen und Vorschriften geschaffen, um sicherzustellen, dass die Daten ihrer Bürger und die Tätigkeiten des öffentlichen Sektors unter nationaler Kontrolle bleiben. Dadurch ist eine ’souveräne Mauer‘ entstanden, an der sich ausländische Technologieanbieter vorsichtig orientieren müssen.

Zwei Teile dieser Mauer sind für Unternehmen in Korea besonders wichtig: der Personal Information Protection Act (PIPA) und das Cloud Security Assurance Program (CSAP).

Gesetz zum Schutz persönlicher Daten (PIPA): Das 2011 erstmals verabschiedete und 2020 deutlich verschärfte PIPA ist eines der strengsten Datenschutzgesetze der Welt. Es regelt, wie personenbezogene Daten gesammelt, verwendet und übertragen werden, erfordert eine strenge Zustimmung von Einzelpersonen und verleiht ihnen erhebliche Rechte über ihre Daten. Für Unternehmen ist die Einhaltung des PIPA ein Muss, und es erfordert ein detailliertes Verständnis dafür, wie Daten bewegt und verarbeitet werden.

Das Gesetz legt klare Regeln für den Umgang mit Daten fest, z. B. die Beschränkung ihrer Verwendung auf einen bestimmten Zweck, die Erhebung nur der minimal erforderlichen Daten und Transparenz. Die Unternehmen müssen eine eindeutige Zustimmung zur Datenerfassung einholen, den Menschen genau mitteilen, wie die Daten verwendet werden, und strenge Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Daten treffen. Ein Verstoß gegen diese Vorschriften kann zu hohen Geldstrafen führen, die in schweren Fällen bis zu 4% des Jahresumsatzes betragen können, eine Struktur, die der GDPR der EU ähnelt.

Cloud Security Assurance Program (CSAP): CSAP wird von der Korea Internet and Security Agency (KISA) verwaltet und ist eine Zertifizierung für Cloud-Dienste, die mit Organisationen des öffentlichen Sektors zusammenarbeiten wollen. Die Anforderungen sind so streng, dass sie für die meisten ausländischen Cloud-Anbieter eine große Hürde darstellen. Durch eine Aktualisierung im Januar 2023 wurden die Regeln sogar noch verschärft: Selbst für eine Basiszertifizierung müssen die wichtigsten Mitarbeiter des Cloud-Betriebs in Korea ansässig sein.

Zusätzlich zu diesen Hauptvorschriften gibt es in Korea weitere Datenschutzbestimmungen für bestimmte Branchen. Das Gesetz über die Nutzung und den Schutz von Kreditinformationen (Credit Information Use and Protection Act) deckt Finanzdaten ab, und das Gesetz über den Schutz von Standortinformationen (Act on the Protection of Location Information) beschränkt den Export von Karten- und Standortdaten. Alles in allem bilden diese Gesetze einen soliden Rahmen, der die koreanische Kontrolle über koreanische Daten in den Vordergrund stellt.

Die CSAP-Herausforderung: Ein detaillierter Blick

Die CSAP-Zertifizierung ist ein klares Signal für die koreanische Politik der Datenlokalisierung. Es geht nicht nur darum, wo die Daten gespeichert werden, sondern auch darum, wo sich die Computerhardware, das Personal und die Verwaltungsbüros befinden. Dieser Ansatz steht im Widerspruch zur globalen, verteilten Natur der großen Cloud-Anbieter wie AWS, Google Cloud und Microsoft Azure.

CSAP-AnforderungWas das für ausländische Cloud-Anbieter bedeutet
Standort des physischen RechenzentrumsAlle Daten und Backups müssen in Rechenzentren in Südkorea gespeichert und verarbeitet werden. Dies macht die Nutzung globaler Notfallwiederherstellungsstandorte unmöglich.
PersonalaufenthaltWichtige Mitarbeiter aus dem operativen Bereich und dem Management müssen in Korea leben, was die Verwaltung einer globalen Belegschaft schwieriger und teurer macht.
NetzwerktrennungDas System bevorzugt physisch getrennte Hardware gegenüber moderner, softwarebasierter Trennung, was Investitionen in spezielle Geräte bedeutet.
Koreanische VerschlüsselungsstandardsSie erfordert die Verwendung spezifischer koreanischer Verschlüsselungsmethoden, die möglicherweise nicht den weltweiten Standards entsprechen und zusätzliche Entwicklung erfordern.
Prüfungs- und EinsichtsrechteDie koreanischen Behörden können Prüfungen vor Ort durchführen und verlangen dabei ein Maß an Transparenz, das für einige globale Unternehmen schwierig sein könnte.

Die Information Technology and Innovation Foundation (ITIF) weist darauf hin, dass dieses System US-amerikanische Cloud-Anbieter effektiv von einem wichtigen Markt ausschließt. Dies zwingt koreanische öffentliche Einrichtungen dazu, aus einer kleinen Gruppe lokaler Unternehmen auszuwählen, wodurch sie möglicherweise die weltweit besten Technologien verpassen. Die Auswirkungen sind über den öffentlichen Sektor hinaus spürbar, da viele private Unternehmen, insbesondere in regulierten Bereichen, die CSAP-Zertifizierung als den goldenen Standard für Sicherheit ansehen.

Das Problem für US-Tech-Giganten: Salesforce und Microsoft in Korea

Die Probleme für in den USA ansässige Cloud-Anbieter in Korea sind nicht nur logistischer Natur, sondern rühren von einem tief verwurzelten Konflikt zwischen den Rechtssystemen her. Unternehmen wie Salesforce und Microsoft müssen sich an die US-Gesetze halten, die den amerikanischen Behörden weitreichende Befugnisse für den Zugriff auf Daten einräumen, unabhängig davon, wo auf der Welt diese Daten gespeichert sind. Dies kollidiert direkt mit der Idee der digitalen Souveränität, die Korea und viele andere Länder zu schützen versuchen.

Das CLOUD-Gesetz: Ein Zusammenprall von Gesetzen

Das wichtigste dieser Gesetze ist der Clarifying Lawful Overseas Use of Data (CLOUD) Act von 2018. Das CLOUD-Gesetz besagt eindeutig, dass US-Strafverfolgungsbehörden in den USA ansässige Technologieunternehmen zwingen können, angeforderte Daten auszuhändigen, selbst wenn sich diese Daten auf Servern in einem anderen Land befinden. Das bedeutet, dass Kundendaten, die von Salesforce oder Microsoft in einem Rechenzentrum in Seoul gespeichert werden, nicht unbedingt außerhalb der Reichweite eines US-Befehls liegen.

Die Auswirkungen dieses Gesetzes sind enorm. Wenn eine koreanische Bank Kundendaten auf einer Cloud-Plattform im Besitz der USA speichert, befinden sich diese Daten in einer rechtlichen Grauzone. Das koreanische Recht könnte es verbieten, diese Daten ohne die richtigen rechtlichen Schritte an ausländische Regierungen zu übermitteln, aber das US-Recht könnte den Cloud-Anbieter dazu verpflichten, gleichzeitig den Anfragen der amerikanischen Regierung nachzukommen. Dies führt zu einer ausweglosen Situation, die Unternehmen in eine schwierige Lage bringt.

Auch der Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA), insbesondere Abschnitt 702, gibt den US-Geheimdiensten weitreichende Befugnisse, um aus Gründen der nationalen Sicherheit auf Daten ausländischer Staatsbürger zuzugreifen. Im Gegensatz zu regulären polizeilichen Ersuchen erfolgt die FISA-Überwachung oft, ohne dass die Personen, auf deren Daten zugegriffen wird, darüber informiert werden und ohne dass eine gerichtliche Überprüfung stattfindet. Für koreanische Unternehmen, die mit sensiblen Kundendaten umgehen, ist dies ein Risiko, das sie nicht eingehen können.

Der Salesforce-Ansatz: Der Versuch, mit Verträgen Vertrauen aufzubauen

Salesforce wirbt für seine Hyperforce-Plattform und verschiedene rechtliche Sicherheitsvorkehrungen wie Binding Corporate Rules (BCR), um Kunden von seinem Engagement für den Datenschutz zu überzeugen. Das Unternehmen hat viel in regionale Rechenzentren und Compliance-Zertifikate investiert und versucht, sich als vertrauenswürdiger Hüter von Kundendaten zu positionieren.

Aber diese Schritte sind zwar hilfreich, lösen aber nicht den grundlegenden rechtlichen Konflikt. Verbindliche Unternehmensregeln sind lediglich Vereinbarungen innerhalb eines Unternehmens darüber, wie Datenübertragungen zu handhaben sind; sie setzen das US-Recht nicht außer Kraft. Wenn Salesforce eine gültige Anfrage der US-Regierung im Rahmen des CLOUD Act erhält, muss es dieser nachkommen, unabhängig davon, was in seinen Kundenverträgen steht.

Die Hyperforce-Plattform ist der Versuch von Salesforce, mehr lokale Dienste anzubieten, aber sie ist immer noch Teil eines globalen Systems, das von einem US-Unternehmen kontrolliert wird. Für Unternehmen mit strengen Regeln zur Datensouveränität hat dieses Setup eingebaute Grenzen, die kein Vertrag vollständig beheben kann.

Die Microsoft-KT-Partnerschaft: Ein praktischer Workaround

Die US-Anbieter haben erkannt, wie schwierig es ist, die koreanischen Souveränitätsvorschriften einzuhalten, und haben versucht, clevere Lösungen zu finden. Ein gutes Beispiel ist die Ende 2025 angekündigte Partnerschaft zwischen Microsoft und KT Corp, einem großen koreanischen Telekommunikationsunternehmen. Sie starteten gemeinsam eine “Secure Public Cloud”, die auf Microsoft Azure aufbaut, aber von KT betrieben wird, um die lokalen Souveränitätsanforderungen zu erfüllen.

Die Plattform verspricht umfassenden Datenschutz, mehr Kontrolle für die Kunden und strenge Regeln für den Verbleib der Daten im Land. KT hat sich vor allem auf drei Dinge konzentriert: Schutz der Daten in jeder Phase, mehr Kontrolle für Unternehmen über ihre Cloud-Ressourcen und Sicherstellung, dass alle sensiblen Informationen in Korea bleiben.

Diese Partnerschaft ist zwar ein praktischer Schritt, zeigt aber auch die eingebauten Schwächen der US-basierten Clouds. Es handelt sich um eine Lösung, die als Reaktion auf ein Problem geschaffen wurde, die zusätzliche Komplexität mit sich bringt und sich auf einen lokalen Partner verlässt, der als souveräner Schutzschild fungiert. Für viele Unternehmen bleibt das Hauptproblem bestehen: Ein US-Unternehmen ist immer noch involviert, und es kann unklar sein, wer die letzte rechtliche Autorität hat.

Die Partnerschaft wirft auch Fragen nach ihrer langfristigen Stabilität auf. Was ist, wenn die Beziehungen zwischen den USA und Korea angespannt werden? Was ist, wenn sich die US-Gesetze ändern und noch mehr Zugang zu den Daten verlangen? Da koreanische Organisationen auf einer US-amerikanischen Grundlage aufbauen, sind sie weiterhin rechtlichen und politischen Veränderungen in den USA ausgesetzt, die sich ihrer Kontrolle entziehen.

Der Schweizer Vorteil: Ein sicherer Hafen der Neutralität und des Datenschutzes

In scharfem Kontrast zu den rechtlichen Verwicklungen in den Vereinigten Staaten bietet die Schweiz ein rechtliches und politisches Umfeld, das auf einer langen Geschichte der Neutralität und einem starken, modernen Engagement für den Datenschutz beruht. Damit ist sie die perfekte Grundlage für eine wirklich souveräne Cloud-Lösung.

Das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG)

Im Zentrum des schweizerischen Datenschutzsystems steht das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG). Das DSG wurde 2023 vollständig aktualisiert, um es an die Allgemeine Datenschutzverordnung (DSGVO) der Europäischen Union anzupassen, was es zu einem der stärksten und aktuellsten Datenschutzgesetze der Welt macht.

Das aktualisierte DSG enthält mehrere wichtige Vorschriften zur Stärkung des Datenschutzes:

Zweckbeschränkung und Datenminimierung: Personenbezogene Daten dürfen nur für bestimmte, eindeutige Zwecke erhoben werden und müssen auf das für diese Zwecke erforderliche Maß beschränkt werden. Dies verhindert die Art der weitreichenden Datenerfassung, die bei US-Tech-Unternehmen üblich ist.

Transparenzanforderungen: Die Unternehmen müssen die Menschen eindeutig über die Datenerfassung informieren, einschließlich der Frage, wer die Daten kontrolliert, warum sie verarbeitet werden und wer sie möglicherweise erhält.

Individuelle Rechte: Das DSG räumt den Menschen umfassende Rechte in Bezug auf ihre personenbezogenen Daten ein, einschließlich des Rechts, diese einzusehen, zu korrigieren, zu löschen und zu verschieben. Diese Rechte werden von einem unabhängigen Datenschutzbeauftragten durchgesetzt.

Beschränkungen für die grenzüberschreitende Übermittlung: Personenbezogene Daten können nur in Länder mit einem “angemessenen” Datenschutzniveau übermittelt werden. Damit wird sichergestellt, dass die Schweizer Datenschutzstandards mit den Daten reisen, wohin auch immer sie gehen.

Schweizerischer Datenschutz (DSG)US-Rechtsrahmen (CLOUD Act / FISA)
Juristischer Geltungsbereich: Gilt für Datenbearbeitungen, die die Schweiz betreffen, und schützt die Daten vor Ort.Juristischer Geltungsbereich: Hat eine globale Reichweite und ermöglicht den Zugriff auf Daten, die überall von US-Unternehmen gespeichert werden.
Zugang der Regierung: Der staatliche Zugriff auf Daten ist sehr begrenzt, bedarf eines gültigen schweizerischen Rechtsgrundes und wird von Gerichten überwacht.Zugang der Regierung: Erteilt Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden weitreichende Befugnisse, um Daten anzufordern, oft mit wenig Transparenz.
Datenübertragungen: Grenzüberschreitende Datenübertragungen sind nur in Länder mit strengem Datenschutz erlaubt.Datenübertragungen: Erleichtert den US-Behörden den weltweiten Zugriff auf Daten und führt zu Konflikten mit den Datenschutzgesetzen anderer Länder.
Die Neutralität: Die politische Neutralität der Schweiz bedeutet, dass die Daten nicht in internationale politische Auseinandersetzungen verwickelt werden.Geopolitisches Risiko: Daten können in politischen und handelspolitischen Auseinandersetzungen zwischen Ländern als Waffe eingesetzt werden.
Unabhängige Beaufsichtigung: Der Datenschutzbeauftragte arbeitet unabhängig von politischem Druck.Politische Beaufsichtigung: Entscheidungen über den Datenzugang können von der Politik beeinflusst werden.

Der strategische Wert der Schweizer Neutralität

Wichtig ist, dass die Schweiz nicht Teil der EU oder der USA ist und dass ihr Rechtssystem unabhängig ist. Ein Cloud-Anbieter, der nur in der Schweiz ansässig ist und dessen Rechenzentren sich auf Schweizer Boden befinden, muss sich nicht an den US CLOUD Act oder ähnliche ausländische Überwachungsgesetze halten. Dies gibt ein klares und solides rechtliches Versprechen, dass die Daten nur durch Schweizer Recht geschützt sind.

Dieser “Swiss Finish” beim Datenschutz und der seit langem bestehende Ruf des Landes für Stabilität und Diskretion haben die Schweiz zu einem vertrauenswürdigen globalen sicheren Hafen für Daten gemacht. Für ein koreanisches Unternehmen bietet die Speicherung von Daten in der Schweiz die Gewissheit, dass sie sich an einem neutralen, sicheren Ort befinden, der den höchsten Datenschutzstandards verpflichtet ist.

Die Neutralität der Schweiz ist nicht nur eine historische Tatsache, sondern ein Grundprinzip, das die internationalen Beziehungen des Landes bestimmt. Diese Neutralität setzt sich auch in der digitalen Welt fort, wo die Schweiz zu einem vertrauenswürdigen Vermittler in einem zunehmend geteilten globalen Internet geworden ist. Für Unternehmen, die grenzüberschreitend tätig sind, bietet diese Neutralität eine stabile Basis, die nicht von den politischen Launen eines einzelnen Landes beeinflusst wird.

InvestGlass: Die souveräne Alternative durch Design

An dieser Stelle kommt InvestGlass als perfekte Lösung für koreanische Unternehmen ins Spiel, die versuchen, das Rätsel der digitalen Souveränität zu lösen. Als 100% Schweizer Unternehmen mit Sitz in Genf bietet InvestGlass eine leistungsstarke, KI-gesteuerte CRM- und Automatisierungsplattform, die von vornherein souverän ist. Sie wurde nicht nachträglich an die Compliance angepasst, sondern von Anfang an auf den Grundsätzen des Schweizer Datenschutzes und der Neutralität aufgebaut.

Eine vollständige Plattform für regulierte Branchen

InvestGlass bietet eine ganze Reihe von Tools, die speziell auf die Bedürfnisse regulierter Branchen zugeschnitten sind:

Kundenbeziehungsmanagement (CRM): Das Herzstück der Plattform ist ein intelligentes CRM-System, das alle Kundendaten an einem Ort zusammenführt und Unternehmen hilft, ihre Kunden besser zu verstehen. Das CRM verfügt über fortschrittliche Tools zum Sortieren von Kunden, zum Verfolgen der Kommunikation und zum Zuordnen von Beziehungen, um stärkere Verbindungen aufzubauen.

Portfolio-Management-System (PMS): Für Finanzunternehmen verfügt InvestGlass über integrierte Portfoliomanagement-Tools, mit denen Vermögensverwalter Investitionen verfolgen, die Leistung analysieren und Kundenberichte erstellen können. Diese Integration bedeutet, dass Sie keine separaten Systeme benötigen und alle Kundendaten an einem sicheren Ort bleiben.

Digitales Onboarding: Die Plattform umfasst vollständige digitale Onboarding-Prozesse, die die Aufnahme neuer Kunden erleichtern und gleichzeitig sicherstellen, dass alle Regeln eingehalten werden. Integrierte KYC- (Know Your Customer) und AML- (Anti-Money Laundering) Kontrollen automatisieren die Einhaltung der Vorschriften, sparen Zeit und verringern die Fehlerwahrscheinlichkeit.

Marketing Automatisierung: InvestGlass ermöglicht es Unternehmen, gezielte Marketingkampagnen zu erstellen und durchzuführen, deren Erfolg zu verfolgen und die Ergebnisse zu messen. Die Marketing-Tools arbeiten perfekt mit dem CRM zusammen und stellen sicher, dass alle Kundeninteraktionen aufgezeichnet und analysiert werden.

Kundenportal: Über ein sicheres Kundenportal mit eigenem Branding können Kunden ihre Informationen einsehen, mit ihren Beratern sprechen und Transaktionen durchführen. Das Portal kann mit dem Branding des Unternehmens versehen und so eingerichtet werden, dass es spezifische Sicherheitsanforderungen erfüllt.

Flexible Möglichkeiten der Bereitstellung

Was InvestGlass wirklich auszeichnet, ist sein Engagement für die Datensouveränität in seiner Architektur selbst. Mit InvestGlass haben koreanische Unternehmen zwei klare, sichere Optionen für das Hosting:

Schweizer Cloud-Hosting: Sie können alle Ihre Daten in sicheren, hochmodernen Rechenzentren auf Schweizer Boden speichern, die nur durch das Schweizer INLB geschützt sind. Damit sind die Daten vollständig dem Zugriff des US CLOUD Act und anderen ausländischen Regierungsanforderungen entzogen. Die Schweizer Cloud-Option bietet Ihnen Sicherheit, Backup-Systeme und Leistung auf Unternehmensniveau und stellt gleichzeitig sicher, dass Ihre Daten unter Schweizer Rechtsschutz stehen.

Vor-Ort-Bereitstellung: Für Organisationen mit den strengsten Regeln für den Datenstandort, wie Regierungsbehörden oder Finanzinstitute, kann InvestGlass direkt in Ihrem eigenen Rechenzentrum in Korea installiert werden. Dies gibt Ihnen die höchste Kontrollstufe und stellt sicher, dass keine Daten jemals das Land verlassen. Die Vor-Ort-Option ist besonders nützlich für Organisationen, die die CSAP-Anforderungen erfüllen müssen oder sehr sensible Daten verarbeiten.

Diese Flexibilität verschafft Ihnen einen großen Vorteil gegenüber dem Einheitsansatz der großen US-Cloud-Anbieter. Anstatt sich mit komplizierten rechtlichen Umgehungen oder Partnerschaften mit lokalen Unternehmen zu befassen, können Sie das Bereitstellungsmodell wählen, das perfekt zu Ihrem Risikoniveau und Ihren gesetzlichen Pflichten passt.

Gebaut für Compliance

Darüber hinaus wurde die InvestGlass-Plattform speziell für regulierte Branchen entwickelt. Sie verfügt über integrierte Tools für die Nachverfolgung der Einhaltung von Vorschriften, das Führen von Prüfpfaden und die Erstellung von Berichten, die die Einhaltung der Vorschriften erheblich vereinfachen. Die Compliance-Funktionen der Plattform wurden mit Hilfe von Finanzinstituten und Regulierungsexperten entwickelt, sodass sie den realen Bedürfnissen von Unternehmen in komplexen regulatorischen Bereichen entsprechen.

Zu den wichtigsten Merkmalen der Einhaltung von Vorschriften gehören:

Umfassende Prüfpfade: Jede Aktion auf der Plattform wird mit einem Zeitstempel protokolliert, so dass eine vollständige Aufzeichnung darüber entsteht, wer was wann getan hat. Dieser Prüfpfad ist für behördliche Kontrollen und interne Compliance-Überprüfungen von entscheidender Bedeutung.

Konfigurierbare Genehmigungs-Workflows: Sie können Genehmigungs-Workflows einrichten, um sicherzustellen, dass sensible Vorgänge, wie große Transaktionen oder Änderungen an Kundendaten, von den richtigen Personen geprüft und genehmigt werden, bevor sie stattfinden.

Regulatorische Berichterstattung: Die Plattform verfügt über vorgefertigte Berichte für die üblichen regulatorischen Anforderungen, und Sie können auch benutzerdefinierte Berichte erstellen. Berichte können erstellt werden, wann immer Sie sie benötigen, oder sie können automatisch zugestellt werden.

Verwaltung der Datenaufbewahrung: Mit InvestGlass können Sie Richtlinien für die Datenaufbewahrung festlegen und durchsetzen, um sicherzustellen, dass die Daten für die erforderliche Zeit aufbewahrt und dann sicher und regelkonform gelöscht werden.

Praktische Tipps für koreanische Unternehmen

Für koreanische Unternehmen, die über souveräne CRM-Lösungen nachdenken, sind hier einige praktische Dinge zu beachten.

Ermitteln Sie Ihren Bedarf an Souveränität

Der erste Schritt besteht darin, die spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens an die Souveränität zu verstehen. Denken Sie über diese Fragen nach:

-Welche Daten verarbeitet Ihr Unternehmen und welche Vorschriften gelten dafür?

Müssen Sie die CSAP-Anforderungen oder andere Vorschriften des öffentlichen Sektors einhalten?

-Was könnte passieren, wenn es zu einer Datenpanne oder einem unbefugten Zugriff durch die Regierung kommt?

-Wie würden sich Ihre Kunden fühlen, wenn sie herausfinden, dass ihre Daten von ausländischen Regierungen eingesehen werden können?

Die Antworten auf diese Fragen helfen Ihnen bei der Entscheidung, ob eine in der Schweiz gehostete Lösung, eine Bereitstellung vor Ort oder eine Mischung aus beidem die richtige Wahl für Ihr Unternehmen ist.

Bewerten Sie die Gesamtkosten

Obwohl die Souveränität sehr wichtig ist, müssen Sie sie mit praktischen Dingen wie Kosten, Funktionen und der einfachen Einrichtung abwägen. Wenn Sie InvestGlass mit Optionen wie Salesforce oder Microsoft Dynamics vergleichen, denken Sie daran:

Implementierungskosten: Wie hoch sind die anfänglichen Kosten für die Inbetriebnahme der Plattform, einschließlich Lizenzen, Anpassungen und Anbindung an Ihre bestehenden Systeme?

Laufende Betriebskosten: Wie hoch sind die laufenden Kosten für Hosting, Wartung, Support und Upgrades?

Kosten der Einhaltung: Welche zusätzlichen Kosten kommen auf Sie zu, um die koreanischen Vorschriften zu erfüllen und einzuhalten? Für Plattformen mit Sitz in den USA könnte dies die Kosten für lokale Partnerschaften, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen und rechtliche Prüfungen umfassen.

Risikokosten: Wie hoch sind die potenziellen Kosten einer Nichteinhaltung von Vorschriften, einer Datenschutzverletzung oder einer Schädigung Ihres Rufs? Für Unternehmen, die mit sensiblen Daten umgehen, können diese Risiken sehr groß sein.

Wenn man alle Kosten betrachtet, erweist sich eine souveräne Lösung wie InvestGlass oft als kosteneffektiver als US-amerikanische Alternativen, die viele Änderungen benötigen, um den koreanischen Vorschriften zu entsprechen.

Planen Sie den Umzug

Unternehmen, die derzeit Salesforce, Microsoft Dynamics oder andere CRM-Plattformen verwenden, müssen den Wechsel zu InvestGlass sorgfältig planen. Zu den wichtigsten Punkten, an die Sie denken sollten, gehören:

Datenmigration: Wie werden Ihre bestehenden Kundendaten auf die neue Plattform übertragen? InvestGlass bietet Migrationstools und Unterstützung, um sicherzustellen, dass die Daten korrekt und sicher übertragen werden.

Integration: Wie wird die neue Plattform mit anderen von Ihnen verwendeten Systemen verbunden? InvestGlass verfügt über eine flexible API, die eine Verbindung mit vielen verschiedenen Drittanwendungen ermöglicht.

Ausbildung: Wie werden Ihre Mitarbeiter auf der neuen Plattform geschult? InvestGlass stellt umfassende Schulungsressourcen zur Verfügung, darunter Dokumente, Video-Tutorials und Live-Schulungen.

Zeitplan: Wie lange wird die Umstellung dauern, und wie werden Sie den Geschäftsbetrieb während der Umstellung aufrechterhalten? Ein schrittweises Vorgehen, bei dem Sie eine Zeit lang sowohl das alte als auch das neue System nutzen, kann die Unterbrechungen verringern.

Schlussfolgerung: Die Entscheidung für echte Souveränität

Da Südkorea seine digitalen Grenzen weiter ausbaut, ist die Wahl einer CRM- und Cloud-Plattform zu einer wichtigen strategischen Entscheidung geworden. Wenn man bei US-amerikanischen Anbietern wie Salesforce und Microsoft bleibt, ist man einem ständigen rechtlichen Risiko ausgesetzt und muss sich mit einem komplizierten Wirrwarr von Compliance-Regelungen und Umgehungslösungen auseinandersetzen. Diese Lösungen sind zwar leistungsfähig, wurden aber nicht für eine Welt entwickelt, in der digitale Souveränität oberste Priorität hat.

InvestGlass bietet eine klare, attraktive und sichere Alternative. Durch die Berücksichtigung der Schweizer Grundsätze des Datenschutzes, der Neutralität und der rechtlichen Unabhängigkeit bietet sie eine Plattform, die nicht nur konform, sondern wirklich souverän ist. Die umfassenden Funktionen der Plattform, die flexiblen Bereitstellungsoptionen und der Fokus auf regulierte Branchen machen sie zur perfekten Wahl für koreanische Unternehmen, die ihre Daten schützen und gleichzeitig einen ausgezeichneten Betrieb führen wollen.

Für koreanische Unternehmen, die ihre Daten schützen, die Privatsphäre ihrer Kunden respektieren und die nationale Strategie ihrer Regierung verfolgen wollen, ist die Wahl klar. Der Weg zum digitalen Erfolg in Korea führt nicht durch einen ummauerten Garten, der von ausländischen Mächten kontrolliert wird, sondern durch einen vertrauenswürdigen, neutralen und souveränen sicheren Schweizer Hafen. InvestGlass ist dieser sichere Hafen.

Bei der Entscheidung für digitale Souveränität geht es nicht nur darum, ein Häkchen bei der Einhaltung von Vorschriften zu setzen, sondern es handelt sich um eine strategische Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens. Durch die Wahl einer Plattform, die von vornherein souverän ist, rüsten Sie Ihr Unternehmen für den Erfolg in einer zunehmend komplexen Welt der Vorschriften und gewinnen gleichzeitig das Vertrauen von Kunden, denen der Datenschutz immer wichtiger wird.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

1. Was ist digitale Souveränität und warum ist sie in Südkorea eine große Sache?

Digitale Souveränität bedeutet, dass ein Land das Recht hat, seine eigene digitale Infrastruktur, Daten und Gesetze zu kontrollieren. In Südkorea, einer digitalen Top-Nation, ist es eine nationale Priorität, die Daten der Bürger zu schützen und die digitale Wirtschaft stark zu halten. Dies hat zu strengen Vorschriften wie PIPA und CSAP geführt, die kontrollieren, wie Daten im Land erfasst, gespeichert und verwendet werden. Für Unternehmen ist die Einhaltung dieser Vorschriften der Schlüssel zu einer legalen Geschäftstätigkeit und zum Erhalt des Vertrauens der Kunden.

2. Was ist das Hauptproblem bei der Nutzung von US-Cloud-Anbietern wie Salesforce in Korea?

Das größte Problem ist die Kollision von Gesetzen. In den USA ansässige Unternehmen müssen sich an den US CLOUD Act halten, der es den US-Behörden ermöglicht, Zugang zu den von ihnen kontrollierten Daten zu verlangen, auch wenn diese in Korea gespeichert sind. Dies führt zu einem Konflikt, bei dem das koreanische Recht etwas anderes besagt (Daten unter koreanischer Kontrolle halten) als das US-Recht (Daten an US-Behörden weitergeben). Dieser Konflikt macht es für koreanische Unternehmen riskant, sich an die Vorschriften zu halten.

3. Wie unterscheidet sich das Schweizer Datenschutzrecht (DSG) von den US-Gesetzen?

Das Schweizer DSG ist ein starkes, einheitliches Datenschutzgesetz, das dem GDPR ähnelt. Anders als in den USA gibt es in der Schweiz keine Gesetze wie das CLOUD-Gesetz, die einen Überwachungszugriff auf im Ausland gespeicherte Daten ermöglichen. Das Schweizer Recht stellt die Privatsphäre des Einzelnen in den Vordergrund und ist politisch neutral. Der Zugriff der Regierung auf Daten ist begrenzt und erfordert eine ordnungsgemäße rechtliche Begründung in der Schweiz, was einen viel stärkeren Schutz bietet als das US-System.

4. Was macht InvestGlass zu einer ‘sovereign by design’-Lösung?

InvestGlass ist ein 100% Schweizer Unternehmen mit Sitz in Genf. Seine Plattform wurde von Anfang an gemäß den Schweizer Datenschutzgesetzen entwickelt und nicht erst später an die Compliance angepasst. Sie bietet Hosting in der Schweiz (außerhalb der rechtlichen Reichweite der USA) oder vor Ort im eigenen Rechenzentrum des Kunden. So haben die Kunden die volle und klare Kontrolle darüber, wo sich ihre Daten befinden und welche Gesetze sie schützen. Dieser architektonische Ansatz der Souveränität unterscheidet InvestGlass von seinen in den USA ansässigen Wettbewerbern.

5. Können koreanische Organisationen des öffentlichen Sektors InvestGlass nutzen?

Ja. Da InvestGlass eine Option zur Vor-Ort-Bereitstellung bietet, kann eine koreanische Organisation des öffentlichen Sektors die gesamte Plattform in ihren eigenen Rechenzentren in Korea hosten. Dies entspricht den strengsten Regeln für Datenstandort und -kontrolle und ist eine hervorragende Alternative zu CSAP-zertifizierten lokalen Anbietern. Die On-Premise-Option garantiert, dass alle Daten innerhalb der koreanischen Grenzen und unter koreanischem Recht bleiben.

6. Ist es schwer, von Salesforce oder Microsoft zu InvestGlass zu wechseln?

InvestGlass ist für einen reibungslosen Übergang konzipiert und bietet umfassende Unterstützung für die Migration. Die flexible API und der Fokus auf regulierte Branchen bedeuten, dass InvestGlass über die Tools und Prozesse verfügt, die Unternehmen dabei helfen, von ihren aktuellen CRM-Systemen zu wechseln und dabei die Daten sicher und konform zu halten. Das InvestGlass-Team arbeitet mit den Kunden zusammen, um Migrationen zu planen und durchzuführen und dabei so wenig Störungen wie möglich zu verursachen.

7. Wie handhabt InvestGlass die Datenverschlüsselung und -sicherheit?

InvestGlass verfügt über starke Sicherheitsfunktionen, einschließlich einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Daten, egal ob sie gespeichert oder versendet werden. Ein großes Plus des souveränen Modells ist, dass die Kunden ihre eigenen Verschlüsselungsschlüssel verwalten können, zum Beispiel mit einem verwalteten Hardware-Sicherheitsmodul (HSM). So haben sie das letzte Wort darüber, wer auf ihre Daten zugreifen darf. Die Plattform verfügt außerdem über detaillierte Zugangskontrollen, Prüfprotokolle und Tools zur Sicherheitsüberwachung.

8. Bedeutet die Nutzung einer Schweizer Cloud, dass meine Daten weit weg sind und ich nur langsam darauf zugreifen kann?

Moderne Cloud-Technologie und globale Netze sorgen dafür, dass Verzögerungen (Latenz) sehr gering sind. Bei den meisten Geschäftsanwendungen ist der Unterschied in der Zugriffszeit zwischen einem europäischen und einem lokalen Rechenzentrum winzig und beeinträchtigt die Nutzererfahrung nicht. Der enorme Gewinn an Sicherheit und Rechtsschutz ist jede geringfügige Latenzzeit wert. Für Unternehmen mit sehr strengen Leistungsanforderungen ist die On-Premise-Option die beste Lösung, um Latenzzeiten zu vermeiden.

9. Wie verhält sich die ‘Sovereign Cloud’-Partnerschaft zwischen KT und Microsoft im Vergleich zu InvestGlass?

Die KT-Microsoft-Lösung ist eine Partnerschaft, die zur Einhaltung der koreanischen Vorschriften geschaffen wurde, deren Herzstück aber immer noch ein US-Unternehmen ist. Dies kann Zweifel aufkommen lassen, wer das letzte Wort über die Daten hat. InvestGlass bietet eine einfachere und klarere Lösung: ein einziges, in der Schweiz ansässiges Unternehmen, das nur Schweizer Recht befolgt. Dies bietet eine direktere und wohl auch sicherere Form der Souveränität, ohne die Komplexität einer Vereinbarung mit mehreren Unternehmen.

10. Ist InvestGlass nur für Finanzunternehmen?

InvestGlass hat zwar viel Erfahrung in der Finanzwelt, einschließlich Private Banking, Vermögensverwaltung und Versicherungen, aber seine leistungsstarken CRM-, Automatisierungs- und Sicherheitsfunktionen eignen sich hervorragend für alle regulierten Branchen oder Unternehmen, die Wert auf Datensouveränität legen. Dazu gehören das Gesundheitswesen, Rechtsdienste, Behörden und alle Unternehmen, die mit sensiblen Kundendaten arbeiten. Die Plattform ist so flexibel, dass sie für viele verschiedene Anwendungen und Branchen eingerichtet werden kann.

Digitale Souveränität, Die digitale Souveränität Koreas