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Die neue Grenze der Daten navigieren: Warum Japans Weg zur digitalen Souveränität einen Schweizer Touch braucht

Japans digitale Souveränität

In der heutigen Welt sind Daten nicht nur eine Ressource, sondern das Lebenselixier der Wirtschaft und Sicherheit eines Landes. Eine neue Idee, die digitale Souveränität genannt wird, gewinnt weltweit an Bedeutung. Dabei handelt es sich um die einfache, aber wirkungsvolle Überzeugung, dass Nationen die Kontrolle über ihre eigene digitale Zukunft haben sollten. Das bedeutet, dass sie ihre Daten vor ausländischen Regierungen und dem Einfluss riesiger Technologieunternehmen schützen müssen. Japan steht an der Spitze dieser Bewegung in Asien und überdenkt die Art und Weise, wie es seine Daten und seine digitale Infrastruktur verwaltet, völlig neu.

Viele Jahre lang haben sich japanische Unternehmen und Behörden auf die leistungsstarken und innovativen Cloud-Dienste von amerikanischen Unternehmen wie Microsoft, Salesforce und Amazon Web Services verlassen. Diese Partnerschaft hat Japan bei der Modernisierung geholfen, aber sie hat auch eine ernsthafte Schwachstelle geschaffen. Das Hauptproblem ist ein US-amerikanisches Gesetz, das als CLOUD Act bekannt ist. Dieses Gesetz gibt den US-Behörden die Befugnis, Daten von amerikanischen Technologieunternehmen anzufordern, unabhängig davon, wo auf der Welt diese Daten gespeichert sind. Für Japan ist dies ein großes Problem. Es bedeutet, dass auf die privaten Daten seiner Bürger, die wertvollen Geheimnisse seiner Unternehmen und sogar auf Regierungsinformationen nach ausländischem Recht zugegriffen werden könnte. Dies führt zu einer direkten Kollision mit Japans eigenen Gesetzen und nationalen Interessen.

Als Antwort darauf unternimmt die japanische Regierung einige mutige Schritte. Unter der Leitung seiner Digitalagentur baut Japan eine neue Art von souveräner Cloud auf. Ziel ist es, die Kontrolle, Sicherheit und rechtliche Unabhängigkeit des Landes in den Vordergrund zu stellen. Diese neue Strategie, die durch neue Gesetze und eine klare Bevorzugung lokaler und souveränitätsfreundlicher Technologiepartner gestützt wird, stellt eine große Veränderung gegenüber der üblichen Vorgehensweise dar. Japan sendet damit eine klare Botschaft: Wenn es um seine wichtigsten digitalen Güter geht, ist es nicht bereit, Kompromisse einzugehen.

Diese große Veränderung öffnet die Tür für eine neue Art von Technologiepartnern, die von Grund auf auf der Idee der Datensouveränität aufgebaut ist. Dieser Artikel befasst sich mit Japans Weg zur digitalen Unabhängigkeit, den Risiken, die ein Festhalten an US-Tech-Giganten mit sich bringt, und stellt eine starke Alternative vor: InvestGlass, eine Schweizer CRM- und Automatisierungsplattform. In einer Zeit der digitalen Unsicherheit bietet die Sicherheit und Neutralität einer Schweizer Lösung japanischen Unternehmen einen sicheren und zuverlässigen Weg in die Zukunft, der perfekt zu Japans neuer nationaler Strategie passt.

Japans großer Schritt: Warum digitale Souveränität ein Muss ist, kein Vielleicht

Bei Japans Umstellung auf digitale Souveränität geht es nicht nur um die Wahl einer neuen Technologie. Es ist ein notwendiger Schritt, um die nationale Sicherheit und die Wirtschaft des Landes zu schützen. Die größte Sorge bereiten ausländische Gesetze, die über die Grenzen hinausreichen können, insbesondere der U.S. CLOUD Act. Dieses Gesetz bereitet rechtliches Kopfzerbrechen, weil es den US-Strafverfolgungsbehörden erlaubt, Daten von amerikanischen Technologieunternehmen anzufordern, selbst wenn diese Daten auf Servern in Japan gespeichert sind.

Dieses Risiko will Japan nicht eingehen, zumal das Land großen Wert auf die Privatsphäre und die Sicherheit seiner Bürger und Unternehmen legt. Das Problem ist besonders ernst für die Bereiche, die die Regierung als “Ihr Geld, Ihr Leben” bezeichnet. Dazu gehören sensible Finanzdaten, private Gesundheitsdaten und die vertraulichen Informationen, die die Regierung am Laufen halten.

Japans Cybersicherheitsexperten haben deutlich gemacht, dass das Land sein Vertrauen in ausländische Cloud-Anbieter überdenken muss. Das ist nicht nur ein Vorschlag, sondern eine Aufforderung zum Handeln.

Als Reaktion darauf hat die japanische Regierung, angeführt von ihrer vorausschauenden Digitalagentur, begonnen, große Veränderungen vorzunehmen. Die Agentur fördert nun lokale Lösungen, was eine deutliche Abkehr von der langjährigen Abhängigkeit von ausländischen Anbietern bedeutet. Vor kurzem hat sie Sakura Internet, ein Unternehmen aus Osaka, als Hauptanbieter für ihre staatlichen Cloud-Dienste ausgewählt. Dieser Schritt, die Vorherrschaft der US-Tech-Giganten zu brechen, ist ein deutliches Signal. Wie Digitalminister Taro Kono sagte, eröffnet dies die reale Möglichkeit einer staatlichen Cloud, die in Japan hergestellt und verwaltet wird.

Diese neue Richtung wird durch solide Strategien und Vorschriften unterstützt. Die Regierung aktualisiert ihr Wirtschaftssicherheitsgesetz, um strengere Regeln für Rechenzentren und Cloud-Anbieter aufzustellen, die mit sensiblen Informationen umgehen, mit dem klaren Ziel, den Zugriff von außen zu verhindern. Darüber hinaus wurde das Information System Security Management and Assessment Program (ISMAP) ins Leben gerufen. Dieses Programm legt hohe Sicherheitsstandards für alle von der Regierung genutzten Cloud-Dienste fest und stellt sicher, dass jeder Anbieter, ob Japaner oder Ausländer, die strengen Anforderungen Japans an Sicherheit und Vertrauen erfüllt.

Es ist klar, was hier passiert: Japan ist dabei, eine digitale Festung zu errichten. Um dort hineinzukommen, reicht es nicht mehr aus, nur eine großartige Technologie zu haben. Die Unternehmen müssen jetzt beweisen, dass sie sich voll und ganz der digitalen Souveränität Japans verpflichtet fühlen.

Die Risiken des Festhaltens am alten Weg: Warum die US-Cloud-Dominanz ein Problem für Japan ist

Für japanische Unternehmen ist es ein größeres Risiko, sich weiterhin auf US-amerikanische Cloud-Plattformen wie Salesforce und Microsoft Azure zu verlassen, als vielen bewusst ist. Diese Plattformen sind zwar leistungsfähig, aber ihre rechtlichen und betrieblichen Strukturen entsprechen nicht der Idee einer echten digitalen Souveränität. Die Risiken lassen sich in einige Schlüsselbereiche einteilen:

1. Gesetzliche Überschreitung und das CLOUD-Gesetz:

Das größte Risiko geht vom U.S. CLOUD Act aus. Dieses Gesetz ermöglicht es den US-Behörden, Daten von amerikanischen Unternehmen anzufordern, unabhängig davon, wo diese Daten gespeichert sind. Selbst wenn also ein amerikanisches Unternehmen japanische Daten in Japan speichert, muss es sich an die US-amerikanischen Gesetze halten. Dies führt zu einem direkten Konflikt mit Japans eigenen Datenschutzgesetzen und den Erwartungen seiner Bürger und Aufsichtsbehörden. Dies bringt japanische Unternehmen in eine schwierige Lage, da sie sich einerseits an japanisches Recht halten müssen und andererseits der US-Gerichtsbarkeit unterworfen sind.

2. Dienstunterbrechungen und politischer Druck:

Sich nur auf einige wenige ausländische Anbieter zu verlassen, ist riskant. US-Tech-Unternehmen können von ihrer Regierung gezwungen werden, ihre Dienste für internationale Kunden aus politischen Gründen einzustellen oder einzuschränken. Das ist nicht nur eine Möglichkeit, sondern schon vorgekommen. Für japanische Unternehmen bedeutet dies, dass ihr Zugang zu wichtigen Geschäftssystemen aufgrund von politischen Ereignissen, die nichts mit ihnen zu tun haben, plötzlich unterbrochen werden könnte.

3. Marktkontrolle und "Locked-in":

Die Tatsache, dass einige wenige US-Unternehmen den Cloud-Markt dominieren, ist ebenfalls ein Problem. Da Unternehmen wie Amazon, Microsoft und Google den größten Teil des Marktes kontrollieren, können japanische Unternehmen in eine Sackgasse geraten. Lange Verträge, spezialisierte Software und stark vernetzte Systeme machen einen Wechsel zu einem anderen Anbieter sehr teuer und schwierig. Dies verringert ihre Verhandlungsmacht und kann die Innovation bremsen.

4. Eine wackelige Datenschutzvereinbarung:

Abkommen wie der EU-US-Datenschutzrahmen wurden geschaffen, um die Datenübermittlung zu erleichtern, aber sie sind nicht sehr stabil. Frühere Abkommen wurden von europäischen Gerichten gekippt, und Unternehmen wurden wegen illegaler Datenübermittlungen zu hohen Geldstrafen verurteilt. Dies zeigt, dass diese Abkommen gekippt werden können und Unternehmen, die von ihnen abhängig sind, in ein rechtliches Chaos stürzen. Für Japan ist dies eine Warnung vor den Gefahren, die entstehen, wenn man sich auf Abkommen verlässt, die leicht ausgehebelt werden können.

All diese Risiken deuten auf eine Schlussfolgerung hin: Für japanische Unternehmen, die das Ziel der digitalen Souveränität ihrer Regierung unterstützen wollen, funktioniert die aktuelle Situation nicht. Es ist Zeit für einen neuen Ansatz, der auf echter Datenunabhängigkeit beruht.

Die Schweizer Antwort: Warum InvestGlass die richtige Wahl für ein souveränes Japan ist

Da japanische Unternehmen und Behörden nach einem Technologiepartner suchen, der sowohl erstklassige Funktionen als auch felsenfeste Datensicherheit bieten kann, erweist sich eine in der Schweiz ansässige Plattform namens InvestGlass als perfekte Lösung. InvestGlass basiert auf den Grundsätzen der Schweizer Neutralität, strengen Datenschutzgesetzen und einem tiefen Respekt für die Souveränität und bietet eine erfrischende Alternative zu den Risiken, die mit US-amerikanischen Cloud-Diensten verbunden sind.

InvestGlass ist nicht nur eine weitere nicht-amerikanische Option, sondern wurde von Anfang an mit Blick auf die Souveränität entwickelt. Das gesamte System ist so aufgebaut, dass die Kunden die volle Kontrolle über ihre Daten haben. Hier erfahren Sie, wie InvestGlass Japan hilft, seine größten Herausforderungen zu lösen:

1. Freiheit vom CLOUD-Gesetz und ausländischen Rechtsansprüchen:

Da InvestGlass ein Schweizer Unternehmen ist und eine Schweizer Infrastruktur nutzt, muss es sich nicht an den U.S. CLOUD Act halten. Dies ist ein großer Vorteil. Alle Daten, die Sie InvestGlass anvertrauen, sind durch das Schweizer Recht geschützt, das für seine strengen Datenschutzbestimmungen bekannt ist. Dieses rechtliche Schutzschild bewahrt japanische Daten vor dem Zugriff der US-Strafverfolgungsbehörden und bietet ein Maß an Rechtssicherheit, das US-Anbieter einfach nicht bieten können.

2. Flexible und souveräne Hosting-Optionen:

InvestGlass weiß, dass echte Souveränität bedeutet, Optionen zu haben. Die Plattform bietet zwei verschiedene Möglichkeiten, Ihre Daten zu hosten, sodass Sie wählen können, was für Ihre Bedürfnisse in Japan am besten geeignet ist:

-Schweizer Cloud Hosting: Ihre Daten werden in hochsicheren Rechenzentren in der Schweiz gespeichert, einem Land, das für seine politische Neutralität und hervorragende Infrastruktur bekannt ist.

On-Premise-Hosting: Für Organisationen, die ein Höchstmaß an Sicherheit benötigen, wie z. B. Regierungsbehörden oder Banken, kann InvestGlass direkt auf Ihren eigenen Servern in Japan installiert werden. Dies gibt Ihnen die vollständige Kontrolle und stellt sicher, dass Ihre sensiblen Informationen niemals Ihr eigenes Gebäude verlassen.

Dank dieser Flexibilität können japanische Unternehmen die Option wählen, die ihren Sicherheitsanforderungen und ihrem Budget entspricht, ohne sich auf eine Einheitslösung festlegen zu müssen.

3. Eine vollständige All-in-One-Plattform:

Neben seinen Sicherheitsvorteilen ist InvestGlass ein leistungsstarkes Werkzeug, das Ihr Geschäft vereinfacht. Es bringt alles, was Sie brauchen, an einem Ort zusammen:

-CRM (Kundenbeziehungsmanagement)

-PMS (Portfolio-Management-System)

-Digitales Onboarding

Marketing-Automatisierung

-Ein sicheres Kundenportal

Mit diesem All-in-One-Ansatz müssen Sie nicht mit mehreren, nicht miteinander verbundenen Systemen jonglieren. Das vereinfacht Ihren Arbeitsablauf und spart Ihnen Geld. Im Gegensatz zu Plattformen wie Salesforce, die mit Anpassungen und Add-ons teuer werden können, bietet InvestGlass eine unkomplizierte, programmierfreie Umgebung, die sowohl leistungsstark als auch erschwinglich ist.

4. Eine gute Übereinstimmung mit japanischen Werten:

Die lange Geschichte der Schweiz, die für Neutralität, Präzision und Vertrauenswürdigkeit steht, passt hervorragend zur japanischen Geschäftskultur. Wenn sich ein japanisches Unternehmen für einen Schweizer Partner wie InvestGlass entscheidet, kauft es nicht nur Software. Es setzt damit ein Zeichen für sein Engagement für Qualität, Sicherheit und langfristige Stabilität. In einer Welt voller politischer Unsicherheiten ist der Schweizer Ansatz für digitale Souveränität eine sichere und zuverlässige Wahl.

Für japanische Unternehmen, die den Übergang zu einer neuen Ära der digitalen Unabhängigkeit vollziehen, ist InvestGlass mehr als nur eine Alternative. Es ist ein strategischer Partner, der einen klaren, sicheren und souveränen Weg in die Zukunft bietet, der perfekt mit Japans Vision einer selbstbestimmten digitalen Zukunft übereinstimmt.

Schlussfolgerung: Ein neues Kapitel der digitalen Partnerschaften

Der Schritt Japans zur digitalen Souveränität ist ein wichtiger Wendepunkt in unserer modernen Welt. Er ist ein klares Zeichen dafür, dass im 21. Jahrhundert die Stärke einer Nation an ihre Fähigkeit gebunden ist, ihren eigenen digitalen Raum zu kontrollieren und zu schützen. Die Zeiten, in denen man sich einfach auf ausländische Tech-Giganten verlassen konnte, gehen zu Ende. Es beginnt eine neue Ära, in der Sicherheit, Unabhängigkeit und Vertrauen im Vordergrund stehen.

Für japanische Unternehmen ist dies eine Zeit der Herausforderungen und Chancen zugleich. Das Festhalten am alten Weg birgt eindeutige Risiken, wie z. B. ausländische Gesetze, plötzliche Serviceunterbrechungen und den Verlust der Kontrolle über ihr wertvollstes Gut: ihre Daten. Die Chance liegt in einer neuen Art von digitaler Partnerschaft, die auf einem gemeinsamen Glauben an Souveränität beruht.

Hier bieten das Schweizer Modell und ein Unternehmen wie InvestGlass einen vielversprechenden Weg in die Zukunft. Durch das Angebot einer leistungsstarken All-in-One-Plattform, die sich dem Datenschutz und dem souveränen Hosting verschrieben hat, bietet InvestGlass eine Lösung, die nicht nur technologisch besser ist, sondern auch perfekt mit den neuen nationalen Zielen Japans übereinstimmt. Sie gibt Ihnen die Freiheit der Cloud, ohne Sie zu zwingen, die Kontrolle aufzugeben.

Während Japan seine digitale Zukunft aufbaut, werden die Entscheidungen, die es jetzt trifft, die nächsten Jahrzehnte prägen. Durch die Wahl eines Partners, der die Souveränität des Landes respektiert, seine Werte versteht und die Werkzeuge für den Erfolg auf der globalen Bühne bereitstellt, können japanische Unternehmen mehr tun, als sich nur an diese neue Realität anzupassen. Sie können den Weg anführen. Die Zukunft des digitalen Japans ist eine souveräne Zukunft, und mit Partnern wie InvestGlass ist es eine Zukunft, die sicher, wohlhabend und wirklich unabhängig ist.

Die Regeln kennenlernen: Ein kurzer Blick auf Japans Datenschutzgesetze

Um zu verstehen, warum Japans Schritt zur digitalen Souveränität eine so große Sache ist, ist es hilfreich, ein wenig über die Datenschutzbestimmungen des Landes zu wissen. Japan verfügt über ein solides Rechtssystem zum Schutz personenbezogener Daten und ermöglicht gleichzeitig die intelligente Nutzung von Daten in der digitalen Welt.

Das Gesetz über den Schutz personenbezogener Daten (APPI)

Das wichtigste Gesetz, das den Datenschutz in Japan regelt, ist das Gesetz über den Schutz personenbezogener Daten (Act on the Protection of Personal Information, kurz APPI). Dieses Gesetz legt die grundlegenden Regeln dafür fest, wie Unternehmen personenbezogene Daten sammeln, verwenden und weitergeben dürfen. Das APPI wurde in den letzten Jahren aktualisiert, um es stärker an globale Standards wie die europäische Datenschutz-Grundverordnung anzupassen.

Nach dem APPI müssen Unternehmen die Erlaubnis einholen, bevor sie personenbezogene Daten erheben, klar darlegen, wie sie diese verwenden, und Maßnahmen ergreifen, um sie sicher aufzubewahren. Das Gesetz enthält auch Regeln für die Weitergabe personenbezogener Daten an andere, insbesondere bei der Übermittlung in andere Länder, die möglicherweise nicht das gleiche Schutzniveau haben.

Regeln für die Übermittlung von Daten über Grenzen hinweg

Einer der wichtigsten Teile des japanischen Datenschutzsystems ist der Umgang mit der Übermittlung von Daten in andere Länder. Das APPI verbietet die Übermittlung von Daten ins Ausland zwar nicht vollständig, verlangt aber, dass angemessene Schutzvorkehrungen getroffen werden. Das bedeutet in der Regel, dass das Land, das die Daten erhält, über Datenschutzgesetze verfügen muss, die genauso streng sind wie die japanischen.

An dieser Stelle wird es mit den in den USA ansässigen Cloud-Anbietern schwierig. Obwohl Japan und die USA Abkommen über den Datenaustausch geschlossen haben, lassen US-Gesetze wie der CLOUD Act Zweifel aufkommen, ob die an amerikanische Unternehmen gesendeten Daten nach japanischem Recht wirklich sicher sind.

Das Gesetz zur Förderung der wirtschaftlichen Sicherheit

Neben dem APPI gibt es in Japan auch das Gesetz zur Förderung der wirtschaftlichen Sicherheit. Dieses Gesetz betrachtet den Datenschutz als eine Angelegenheit der nationalen Sicherheit. Es gibt der Regierung die Befugnis, bestimmte Arten von Daten und Infrastrukturen als kritisch für die Sicherheit des Landes einzustufen und zusätzliche Regeln für die Unternehmen festzulegen, die mit ihnen umgehen.

Dieses Gesetz sieht vor, dass Cloud-Dienste, die sensible Regierungsdaten oder Informationen über kritische Infrastrukturen verwalten, besonders sorgfältig geprüft werden. Die Regierung kann verlangen, dass diese Dienste von Unternehmen bereitgestellt werden, die bestimmte Sicherheits- und Souveränitätsstandards erfüllen. Dies ist ein wichtiger Grund, warum ein einheimischer Anbieter wie Sakura Internet für die Cloud-Dienste der Regierung ausgewählt wurde.

ISMAP: Der Goldstandard für die Cloud-Sicherheit von Behörden

Mit dem Information System Security Management and Assessment Program (ISMAP) will Japan ein strenges, standardisiertes System zur Überprüfung der Sicherheit von Cloud-Diensten schaffen, die von der Regierung genutzt werden. Um die ISMAP-Zertifizierung zu erhalten, müssen Cloud-Anbieter nachweisen, dass sie eine lange Liste von Sicherheitsanforderungen erfüllen, von der Datenverschlüsselung und Zugangskontrolle bis hin zum Umgang mit Sicherheitsvorfällen.

Für japanische Unternehmen ist die ISMAP-Zertifizierung eine nützliche Methode, um die Sicherheit eines Cloud-Anbieters zu beurteilen. Auch wenn sie hauptsächlich für Regierungsaufträge gilt, nutzen viele Privatunternehmen sie inzwischen als Leitfaden für ihre eigenen Entscheidungen. Sie wissen, dass ein Anbieter, der die hohen Standards der Regierung erfüllt, wahrscheinlich auch für die kommerzielle Nutzung sehr sicher ist.

Die drei Säulen von Japans Sovereign Cloud Strategie

Japans Plan zum Aufbau einer souveränen Wolke basiert auf drei Hauptideen. Jede von ihnen befasst sich mit einem anderen Teil des Souveränitätspuzzles. Das Verständnis dieser Säulen gibt uns ein gutes Gefühl für Japans Gesamtstrategie und dafür, wonach japanische Unternehmen bei einem Technologiepartner suchen sollten.

Technische Souveränität: Lokal bleiben

Bei der ersten Säule geht es um den physischen Standort der Technologie. Das bedeutet, dass sich die Datenzentren, die Netzwerkausrüstung und die Server, auf denen sensible Informationen verarbeitet werden, in Japan befinden müssen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Daten unter japanisches Recht fallen und ausländische Unternehmen keinen physischen Zugriff haben, ohne die entsprechenden rechtlichen Schritte in Japan einzuleiten.

Die technische Souveränität umfasst auch die Lieferkette für Hardware und Software. Japan ist zunehmend besorgt über die Sicherheitsrisiken, die mit der Verwendung von im Ausland hergestellten Teilen verbunden sind, insbesondere solchen, die von ausländischen Regierungen beeinflusst werden könnten. Dies hat dazu geführt, dass mehr einheimische Technologien, wie z. B. Halbleiter, entwickelt und ausländische Technologieanbieter sorgfältiger überprüft werden.

Operative Souveränität: Die Kontrolle zu Hause behalten

Bei der zweiten Säule geht es darum, wer die Cloud-Infrastruktur verwaltet und betreibt. Selbst wenn Ihre Daten auf Servern in Japan gespeichert sind, können Sie die Kontrolle verlieren, wenn die Systeme von Personen verwaltet werden, die ausländischen Gesetzen unterliegen oder von anderen Ländern aus arbeiten.

Bei der operativen Souveränität muss das japanische Personal für die tägliche Verwaltung der Cloud-Systeme zuständig sein. Dazu gehören die Verwaltung der Verschlüsselungsschlüssel, die Überwachung der Netzwerkaktivitäten und die Durchführung von Sicherheitsupdates. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Kontrolle über die Daten jederzeit in japanischen Händen bleibt und dass ausländische Unternehmen nicht durch die Hintertür eindringen können.

Finanzielle und entwicklungspolitische Souveränität: Bauen für die Zukunft

Bei der dritten Säule geht es um den Aufbau einer starken heimischen Technologiebranche. Echte digitale Unabhängigkeit bedeutet mehr als nur die Unterstützung lokaler Cloud-Anbieter. Sie bedeutet auch Investitionen in die Forschung und Entwicklung von Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz, Quantencomputer und fortgeschrittene Cybersicherheit.

Die japanische Regierung steckt eine Menge Geld in diese Bemühungen. Sie stellt Subventionen für einheimische Cloud-Anbieter bereit und investiert in nationale Forschungsprojekte. Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass Japan über die Fähigkeiten, Unternehmen und Technologien verfügt, die es braucht, um langfristig digital souverän zu bleiben, anstatt immer auf ausländische Innovationen angewiesen zu sein.

Vergleichen Sie Ihre Optionen: InvestGlass vs. traditionelle US-Cloud-Anbieter

Für japanische Unternehmen, die versuchen, ihren nächsten Schritt in dieser neuen Ära der digitalen Souveränität zu finden, ist es hilfreich, die verfügbaren Optionen Seite an Seite zu vergleichen. Diese Tabelle zeigt, wie InvestGlass im Vergleich zu traditionellen US-amerikanischen CRM- und Cloud-Anbietern wie Salesforce und Microsoft Dynamics abschneidet, wobei der Schwerpunkt auf den wichtigsten Aspekten der Datensouveränität liegt.

MerkmalInvestGlassVertriebsmitarbeiter / Microsoft
Geltendes RechtSchweizer Recht; unterliegt nicht dem U.S. CLOUD ActU.S.-Recht; unterliegt dem CLOUD Act und FISA Section 702
Daten-HostingSchweizer Cloud oder on-premise in Ihrem eigenen RechenzentrumHauptsächlich in den USA kontrollierte Cloud; begrenzte Optionen vor Ort
Daten StandortVolle Unterstützung für die Aufbewahrung von Daten in der Schweiz oder an einem Ort Ihrer WahlDaten können an verschiedenen globalen Standorten mit begrenzter Kontrolle gespeichert werden
Verschlüsselungs-SchlüsselSie kontrollieren sie oder sie werden in der Schweiz verwaltetDer Anbieter kontrolliert sie und unterliegt den rechtlichen Anforderungen der USA.
Regulatorischer FitEntwickelt für GDPR, Schweizer FADP und souveränitätsorientierte RegelnHauptsächlich für das regulatorische Umfeld in den USA konzipiert
Risiko des EingeschlossenseinsOffene Architektur; modulare Preisgestaltung; einfache Verlagerung Ihrer DatenProprietäres System; komplexe Integrationen; hohe Kosten für einen Wechsel
Politisches RisikoNeutrale Schweizer Rechtsprechung; keine Beschränkung des Dienstes in der VergangenheitUnterliegt den Ausfuhrkontrollen, Sanktionen und dem politischen Druck der USA
KostenTransparente, modulare Preisgestaltung; Sie zahlen für das, was Sie brauchenPreisstaffelung; zusätzliche Kosten für Anpassungen und Anwendungen von Drittanbietern

Dieser Vergleich macht die Unterschiede deutlich. US-Anbieter bieten zwar viele Funktionen und eine globale Reichweite, können aber nicht die rechtliche und operative Sicherheit bieten, die japanische Unternehmen und Aufsichtsbehörden jetzt fordern. Eine auf Souveränität ausgerichtete Plattform wie InvestGlass hingegen ist für diese neue Realität ausgelegt.

Wie verschiedene Branchen in Japan von InvestGlass profitieren können

Die Vorteile einer souveränen CRM-Lösung wie InvestGlass gelten nicht nur für eine bestimmte Art von Unternehmen. Viele verschiedene Branchen können davon profitieren, insbesondere wenn sie sich im Zeitalter der digitalen Souveränität neuen Herausforderungen stellen müssen. Hier ist ein Blick darauf, wie einige Schlüsselsektoren der japanischen Wirtschaft InvestGlass nutzen können, um ihre Datenschutz- und Betriebsanforderungen zu erfüllen.

Finanzdienstleistungen

Japans Finanzindustrie ist eine der am stärksten regulierten der Welt. Banken, Wertpapierfirmen und Versicherungsunternehmen müssen strenge Regeln für den Datenschutz, den Schutz der Privatsphäre ihrer Kunden und die Stabilität ihres Geschäftsbetriebs befolgen. Sie verarbeiten eine große Menge sensibler persönlicher und finanzieller Daten, was sie zu einem Top-Ziel für Cyberangriffe und staatliche Prüfungen macht.

InvestGlass bietet eine Plattform, die speziell für die Finanzbranche entwickelt wurde. Das integrierte Portfoliomanagementsystem hilft Vermögensverwaltern, die Investitionen ihrer Kunden zu verfolgen und konforme Berichte zu erstellen. Seine digitales Onboarding Tools erleichtern das Anwerben neuer Kunden unter Einhaltung aller erforderlichen KYC- (Know Your Customer) und AML-Vorschriften (Anti-Money Laundering). Am wichtigsten ist, dass die souveränen Hosting-Optionen der Plattform sicherstellen, dass die Kundendaten vor ausländischen rechtlichen Anforderungen sicher sind, was den japanischen Aufsichtsbehörden und Kunden die nötige Sicherheit gibt.

Gesundheitswesen und Biowissenschaften

Die Gesundheitsbranche hat mit einigen der privatesten Informationen zu tun, die es gibt, darunter Krankenakten, genetische Daten und Informationen zur psychischen Gesundheit. In Japan sind diese Daten durch strenge Gesetze geschützt, und die Regierung plant, diesen Schutz aufgrund der Sorge vor ausländischem Zugriff noch zu verstärken.

Für Organisationen im Gesundheitswesen bietet InvestGlass eine sichere Plattform für die Verwaltung von Patientenbeziehungen, die Koordination der Pflege und die Durchführung von Forschungsarbeiten. Die flexiblen Hosting-Optionen der Plattform ermöglichen es Gesundheitsdienstleistern, Patientendaten auf ihren eigenen Servern aufzubewahren, wodurch sie selbst die strengsten Anforderungen an den Speicherort der Daten erfüllen. Die Automatisierungsfunktionen der Plattform können auch dazu beitragen, administrative Aufgaben zu vereinfachen, wodurch mehr Zeit für die Patientenbetreuung zur Verfügung steht.

Regierung und öffentlicher Sektor

Regierungsbehörden sind die Vorreiter der japanischen Bewegung für digitale Souveränität. Sie stehen vor der schwierigen Herausforderung, den Bedarf an modernen, effizienten digitalen Diensten mit der Notwendigkeit, sensible nationale Daten zu schützen, in Einklang zu bringen. Die Wahl von Sakura Internet für die Cloud-Dienste der Regierung zeigt, wie wichtig dies ist, aber die Behörden brauchen auch CRM- und Automatisierungs-Tools, die denselben hohen Standards entsprechen.

InvestGlass eignet sich hervorragend für Regierungskunden. Es bietet eine Plattform, die vor Ort in den Rechenzentren der Behörden installiert oder in einer sicheren Schweizer Cloud gehostet werden kann. Die no-code Anpassungsfunktionen erlauben es den Behörden, die Plattform an ihre spezifischen Bedürfnisse anzupassen, ohne dass sie viel technische Hilfe benötigen. Gleichzeitig sorgen die starken Sicherheitsfunktionen dafür, dass die Plattform ISMAP und andere Sicherheitsstandards der Behörden erfüllt.

Häufig gestellte Fragen

1. Was ist digitale Souveränität und warum ist sie für Japan von großer Bedeutung?

Unter digitaler Souveränität versteht man die Fähigkeit eines Landes, seine eigene digitale Welt, einschließlich seiner Daten, Infrastruktur und Technologie, zu kontrollieren, ohne dass andere Länder oder große Unternehmen den Ton angeben. Für Japan ist das eine große Sache, denn es möchte sicherstellen, dass sensible Informationen über seine Bürger, Unternehmen und die Regierung vor ausländischen rechtlichen Forderungen wie denen des CLOUD Acts in den USA geschützt sind. Es geht auch darum, Japans eigene Wirtschaft anzukurbeln, indem man nicht so sehr von ausländischer Technologie abhängig ist.

2. Was ist der U.S. CLOUD Act und welche Auswirkungen hat er auf japanische Unternehmen?

Der U.S. CLOUD Act ist ein Gesetz, das es amerikanischen Behörden ermöglicht, Daten von in den USA ansässigen Technologieunternehmen anzufordern, unabhängig davon, wo auf der Welt diese Daten gespeichert sind. Wenn ein japanisches Unternehmen einen US-amerikanischen Cloud-Anbieter nutzt, könnten seine Daten von den US-Behörden eingesehen werden, ohne dass die japanische Regierung davon weiß. Dies führt zu einem Konflikt mit Japans eigenen Datenschutzbestimmungen.

3. Was unternimmt die japanische Regierung in Sachen digitale Souveränität?

Die japanische Regierung nimmt dies sehr ernst. Sie fördert lokale Cloud-Anbieter wie Sakura Internet für die Nutzung durch die Regierung, aktualisiert ihr Wirtschaftssicherheitsgesetz, um strengere Regeln für Rechenzentren und Cloud-Unternehmen aufzustellen, und hat das ISMAP-Zertifizierungsprogramm ins Leben gerufen, um sicherzustellen, dass Cloud-Dienste hohe Sicherheitsstandards erfüllen.

4. Warum ist die Schweiz ein guter Ort für Datensouveränität?

Die Schweiz hat viel zu bieten, wenn es um Datensouveränität geht. Sie verfügt über strenge Datenschutzgesetze, eine lange Geschichte der politischen Neutralität und eine Kultur, die die Privatsphäre schätzt. Schweizer Unternehmen müssen sich nicht an den U.S. CLOUD Act halten, was die Schweiz zu einem sicheren Ort für Organisationen macht, die ihre Daten vor ausländischen Rechtsansprüchen schützen wollen.

5. Was ist InvestGlass und wie hilft es bei der Datensouveränität?

InvestGlass ist ein Schweizer Unternehmen, das eine CRM- und Automatisierungsplattform anbietet. Es wurde von Anfang an mit Blick auf die Datensouveränität entwickelt. Es bietet flexible Hosting-Optionen, wie die Speicherung Ihrer Daten in der Schweizer Cloud oder auf Ihren eigenen Servern in Japan. Da InvestGlass ein Schweizer Unternehmen ist, unterliegt es nicht dem U.S. CLOUD Act, was Ihnen einen rechtlichen Schutz vor ausländischen Datenanfragen bietet.

6. Wie unterscheidet sich InvestGlass von Salesforce und Microsoft Dynamics?

Im Gegensatz zu Salesforce und Microsoft Dynamics, die amerikanische Unternehmen sind und US-Gesetze befolgen müssen, hat InvestGlass seinen Sitz in der Schweiz und unterliegt schweizerischem Recht. Dies ist ein großes Plus für die Datensouveränität. InvestGlass bietet Ihnen außerdem flexiblere Hosting-Optionen, einschließlich On-Premise, und hat ein einfacheres und modulares Preissystem.

7. Kann ich InvestGlass auf meinen eigenen Servern in Japan verwenden?

Ja, das können Sie. InvestGlass kann vor Ort in Ihrem eigenen Rechenzentrum in Japan installiert werden. Dies gibt Ihnen ein Höchstmaß an Kontrolle und stellt sicher, dass Ihre sensiblen Informationen niemals Ihre eigene Infrastruktur verlassen. Dies ist eine großartige Option für Regierungsbehörden, Banken und andere Organisationen mit sehr strengen Sicherheitsanforderungen.

8. Welche Arten von Branchen können InvestGlass nutzen?

InvestGlass eignet sich für viele Branchen, darunter das Finanzwesen, das Gesundheitswesen, Behörden, Versicherungen und das Gastgewerbe. Im Grunde genommen kann jede Organisation, die mit sensiblen Daten umgeht und sich um die Datensouveränität sorgt, von der sicheren und souveränen Plattform von InvestGlass profitieren.

9. Befolgt InvestGlass die japanischen Datenschutzbestimmungen?

InvestGlass wurde entwickelt, um Sie bei der Einhaltung einer Vielzahl von Datenschutzbestimmungen zu unterstützen, einschließlich der europäischen GDPR und des schweizerischen DSG. Seine flexiblen Hosting-Optionen und starken Sicherheitsfunktionen machen es zu einer guten Wahl für die Erfüllung der Anforderungen japanischer Gesetze wie dem APPI. Das System ist so aufgebaut, dass es die von den japanischen Aufsichtsbehörden geforderten Datenlokalisierungs- und Sicherheitskontrollen unterstützt.

10. Wie kann mein Unternehmen mit InvestGlass beginnen?

Wenn Sie ein japanisches Unternehmen sind und mehr über InvestGlass erfahren möchten, können Sie auf der Website eine Demo anfordern. Das InvestGlass-Team kann mit Ihnen über Ihre spezifischen Bedürfnisse sprechen und Ihnen zeigen, wie die Plattform Ihnen helfen kann. Es kann Sie auch durch den Einrichtungsprozess leiten, unabhängig davon, ob Sie das Schweizer Cloud-Hosting nutzen oder die Plattform auf Ihren eigenen Servern installieren möchten.

Digitale Souveränität, Japans digitale Souveränität